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Der DOSB nominiert zehn Seglerinnen und Segler für die Olympischen Spiele in Rio. Foto STG/Sailing Energy

Olympia in Rio

Sechs Crews erhalten Rio-Nominierung vom DOSB

Heute hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Frankfurt bei der ersten von drei Nominierungsrunden für die Olympischen Spiele 2016 zehn Seglerinnen und Segler der Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, für die Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August 2016) nominiert.

Der DOSB folgt dem Vorschlag des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) und stellte folgenden vorläufigen Olympiakader der Segler auf: Annika Bochmann und Marlene Steinherr (470er Frauen, Verein Seglerhaus am Wannsee), Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski (470er Männer, Segler Verein Wörthsee/Joersfelder Segel-Club), Erik Heil und Thomas Plößel (49er, Norddeutscher Regatta Verein), Victoria Jurczok und Anika Lorenz (49erFX, Verein Seglerhaus am Wannsee), Philipp Buhl (Laser Standard, Segelclub Alpsee-Immenstadt) sowie Toni Wilhelm (RS:X Surfboard, Württembergischer Yacht-Club).

Mit der heutigen Nominierung durch den DOSB-Vorstand ist die letzte offizielle Hürde genommen und dem Ziel „Olympische Spiele unterm Zuckerhut“ steht für die Segel-Nationalmannschaft nichts mehr im Wege.

„Wir freuen uns, dass der DOSB-Vorstand unserem Vorschlag gefolgt ist und unsere zehn Seglerinnen und Segler für Rio nominiert hat. Jetzt heißt es für unsere Sportler und Trainer, in den verbleibenden zwei Monaten weiter Gas zu geben und ihre fokussierte Arbeit fortzusetzen. Wir sind zuversichtlich, mit unseren Olympia-Seglern das Ziel von zwei olympischen Medaillen bei den Segelwettbewerben in Rio erreichen zu können“, erklärte DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner.

Seit gestern ist die Segel-Olympiamannschaft in Berlin zu einem viertägigen Workshop. „Es ist ein Traum, den ich leben darf. Dass ich schon das dritte Mal teilnehmen darf, ist unheimlich toll. Das Erlebnis Olympia ist etwas ganz Besonderes für mich. Für die Unterstützung unserer Partner Audi und SAP bin ich extrem dankbar, ohne sie hätte die Segel-Nationalmannschaft nicht so gute Medaillenchancen wie jetzt in Rio“, so Surfer Toni Wilhelm, der damit der erfahrenste deutsche Segelsportler in dieser Mannschaft ist und damit auch eine besondere Verantwortung beim Teambuilding trägt.

In zwei weiteren Nominierungsrunden am 28. Juni und 12. Juli wird die Olympiamannschaft komplettiert. Dann hat vielleicht auch noch eine Nacra17-Crew die Chance auf die Nominierung. Nachdem der direkte Weg nach Rio sowohl von Paul Kohlhoff/Carolina Werner (Kieler YC) als auch Jan Hauke Erichsen/Lea Spitzmann (Flensburger SC) verpasst wurde, hat der DSV dem DOSB eine weitere Ausscheidung vorgeschlagen. Demnach müsste beim Worldcup von Hyeres für eines der beiden Teams eine Top-Ten-Platzierung herausspringen.

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Veröffentlicht am : 30.05.2016