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Die Sonars mühten sich am zweiten Segeltag vor Rio zu einem Start über die Linie. Foto Richard Langdon/Ocean Images

Paralympics

Sonar-Team hält sich vor Rio in Schlagdistanz zu den Medaillen

Am zweiten Tag der paralympischen Segelwettbewerbe konnte bei leichten Winden nur die Sonar-Flotte ein Rennen beenden. Lasse Klötzing (Berlin), Jens Kroker (Hamburg) und Siegmund Mainka (Borken) sind nach diesem Rennen Fünfte in der Gesamtwertung.

Heiko Kröger (Ammersbek) liegt in der 2.4mR-Klasse ohne eine Tageswettfahrt weiter auf Platz zwei.

Nach dem optimalen Auftakt stellte der Wind die Segler bei den Paralympics gestern auf eine Geduldsprobe. Mit zwei Stunden Verspätung starteten die 14 Teams der Sonar-Klasse in ihr einziges Rennen. Die deutsche Mannschaft kam dabei nicht so gut wie am Vortag ins Rennen und kassierte einen siebten Platz. Mit dem fünften Gesamtrang und einem Punktabstand von vier Zählern auf die Medaillenränge liegt die deutsche Crew mit Lasse Klötzing, Jens Kroker und Siegmund Mainka weiter gut im Rennen. „Es war ein sehr anstrengender Tag. Die zweite Runde des Rennens lief nicht so glücklich für uns. Da sind wir zu früh gewendet und zu früh abgebogen. Da hätten wir mehr Boden gut gemacht, wären wir ein paar Meter weitergefahren. Für heute sind drei Rennen geplant, da greifen wir wieder an“, sagt Steuermann Lasse Klötzing.

In der zweiten Klasse mit deutscher Beteiligung, der 2.4mR, sollte ebenfalls ein Rennen gesegelt werden. Die Wettfahrt wurde angeschossen und Heiko Kröger (Norddeutscher Regatta Verein) lag nach dem Start in Führung, doch wegen Überschreitung des vorgegebenen Zeitlimits wurde das Rennen vorzeitig abgebrochen. Nichtsdestotrotz ist die Führungsposition gut für den Kopf und das Selbstbewusstsein.

Ralf Abratis

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Veröffentlicht am : 14.09.2016