Ausprobiert: Yachticon Wasserpassreiniger

Der Wasserpassreiniger von Yachticon wird auf den verschmutzten Wasserpass aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit lässt sich der Belag mit einem nassen Schwamm wegwischen

Jedes Jahr das gleiche Ärgernis: Der Wasserpass ist mit einer dicken Kruste belegt, die sich nur unter starker Bearbeitung mit Bürsten oder Spachtel entfernen lässt. Bei den Ablagerungen am Wasserpass handelt es sich meist um Kalk und Algen. Yachticon vertreibt einen speziellen Wasserpassreiniger, der diese Ablagerungen chemisch abbaut.

Kurz nach dem Kranen haben wir das Mittel ausprobiert. Das Applizieren ist einfach: Mit einem feuchten Schwamm auftragen und etwa 15 Minuten einwirken lassen. Sobald die Flüssigkeit mit Kalk in Berührung kommt, reagiert sie. Sie schäumt auf. So lässt sich auch gut identifizieren, welche Flächen besonders stark betroffen sind. Nach ein paar Minuten verschwindet der Schaum wieder. Der Wasserpassreiniger ist für unsere Begriffe aber zu dünn geraten, etwas dickflüssiger und das Mittel könnte besser an Ort und Stelle bleiben.

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Nach 15 Minuten wird mit viel Wasser und einem Schwamm alles wieder abgewaschen. Der Reiniger funktionierte ausgesprochen gut. Kleine Ablagerungen waren sofort verschwunden, dickere Schichten verlangten nach einer weiteren Bearbeitung. Aber anschließend war der Wasserpass frei von Kalk und sonstigen Ablagerungen. Und das in weniger Arbeitszeit als früher.

Bei der Nutzung sollte allerdings auch auf den Arbeitsschutz geachtet werden: Handschuhe sollten nicht fehlen. Der Verbrauch hielt sich bei unserem Test in Grenzen. Für den Wasserpass einer 30 Fuß-Yacht benötigten wir weniger als eine halbe Flasche.

Preis: ab 12,95 Euro www.yachticon.de

Pro: einfache Applikation, Zeitersparnis

Contra: dünnflüssig

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