Seefunk

Neues Funkgerät von Furuno

Mit dem FM-4800 von Furuno genügt eine Antenne zum Funken und Empfangen von AIS-Daten

Furuno hat ein neues UKW-Funkgerät mit DSC vorgestellt. Das FM-4800 ist klein genug, um auch auf Kleinkreuzern eingebaut werden zu können. Eine eingebaute GPS-Antenne (72 Kanäle) ermittelt zuverlässig die Position, stellt sie auf dem Display dar und übermittelt sie in einem Notfall über DSC an alle umliegenden Seefunkstellen. Die Sendeleistung liegt bei den üblichen 25 (maximal) oder 1 Watt. Um das Funkgerät im Binnenbereich betreiben zu können, kann es auf ATIS umgestellt werden. Dann sendet das Gerät bei jedem Funkspruch die zuvor einprogrammierte ATIS-Nummer mit aus. Das Gehäuse ist wasserdicht, sodass es auch im Außenbereich installiert werden kann.

Mit dem optionalen Handset lässt sich das Funkgerät ebenfalls bedienen (Bild: Furuno)

Über eine NEMA2000 Schnittstelle lassen sich DSC-Anrufe direkt vom Display des Plotters absetzen, indem das zu rufende Schiff einfach markiert wird und über das Menü der Anruf getätigt wird. Das ermöglicht unter anderem der eingebaute AIS-Empfänger, der die empfangenen Daten über das Netzwerk an den Kartenplotter weitergibt. Eine extra AIS-Antenne oder AIS-Splitter sind nicht mehr nötig.

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Ein optionales Handset erlaubt es, das Funkgerät in vollem Umfang zu bedienen. Das ist besodners praktisch, wenn das Funkgerät beispielsweise etwas entfernt des Steuerstandes platziert ist oder dieser nicht verlassen werden kann.

Ein Lautsprecher ist ebenfalls erhältlich. Er ermöglicht es, das Funkgerät beispielsweise am Kartentisch zu installieren, den Funkverkehr aber im Cockpit verfolgen zu können und mit dem Handset auch funken zu können. Er ist ebenfalls als Gegensprechanlage nutzen – wenn das Schiff so groß ist, dass die Stimme nicht alle erreicht.

Lautsprecher für das Funkgerät
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