Prämierte Neuheiten von der METS

Im Rahmen des DAME-AWARDS werden auf der METSTRADE in Amsterdam jedes Jahr die besten Neuerscheinungen in verschiedenen Kategorien präsentiert. Außerdem wird ein Gesamtsieger ermittelt

Die Jury der DAME-AWARDS, die alljährlich im November auf der größten Ausrüstungsmesse für Wassersportler verliehen werden, bewertet die eingereichten Arbeiten sowohl im Hinblick auf Gesamtdesign, Bauqualität, Funktionalität und Materialeinsatz als auch bezüglich Originalität, Ergonomie und Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Auswahl der neuen Gewinner:

Gesamtsieger: Integrel

Ein Motor benötigt weniger Kraftstoff als zwei. Integrel ist eine fortschrittliche Generatoren-Ersatztechnologie bestehend aus unterschiedlichen intelligent vernetzten Komponenten und eine neue intelligente Möglichkeit für Boote, auf denen kein Platz für einen Generator ist, oder dieser nicht gewünscht wird. Ohne einen herkömmlichen Generator können nicht unerhebliche Mengen an elektrischer Energie an Bord bereitgestellt werden. Integrel fügt der Hauptmaschine eine variable elektrische Last hinzu, die sie an dem Punkt bringt, an dem sie am wenigsten Kraftstoff verbraucht und so sowohl Antrieb als auch Erzeugung mit hoher Effizienz liefert.
www.integrelmarine.com

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Mit der Active-Captain App von Garmin können Smartphone und Tablet mit dem Plotter verbunden werden. So kann der nächste Törn in der App geplant werden und wird dann automatisch mit dem Kartenplotter synchronisiert. Wer mehr über Yachthäfen, Ankerplätze und andere Points of Interest in der Gegend erfahren will, tauscht sich über die App einfach mit Mitgliedern der ActiveCaptain-Community aus.
www.garmin.com

Der Rokk Wireless lädt Smartphones wieder auf, ohne eine Kabelverbidnung zum Telefon zu benötigen. Ermöglicht wird das durch die QI-Technologie, die mittels elektromagnetischer Induktion Energie übertragen kann. Allerdings muss das Smartphone diesen Standard unterstützen. Die Ladestation kann in Oberflächen integriert werden und verfügt über einen Antirutschbelag, sodass die Geräte auch bei Krängung an Ort und Stelle bleiben.
www.scanstrut.com

Die Harken CLR Mooring-Winsch hat während der METS den DAME-Award für das beste Produkt in der Kategorie Decksausrüstung gewonnen. Diese neuartige und kompakte Mooring Winsch ist besonders leicht und hat eine niedrige Einbautiefe. Durch den Hubmechanismus ist die CLR Mooring-Winsch komplett im Deck versenkbar. Verglichen mit ähnlichen Produkten auf dem Markt soll die Harken CLR Mooring-Winsch um 33 Prozent leichter sein. Die CLR Mooring-Winsch ist ab Frühjahr 2019 in zwei Ausführungen verfügbar: für Segel- und Motorboote von 45 bis 60 Fuß mit einer maximalen Zugkraft von 600 Kilogramm, sowie von 60 bis 90 Fuß mit einer maximalen Zugkraft von 1.200 Kilogramm. Angetrieben wird die Winsch entweder mit einem 12V oder 24V elektrischen oder hydraulischen Motor.
www.harken.com

Der Sail-Sense ist ein kleiner, leichter Sensor, der auf dem Segel befestigt wird, um die äußeren Einflussfaktoren, wie UV-Einstrahlung, Einsatzzeit, G-Kräfte oder das Killen der Segel messen und analysieren zu können. Durch den Sensor und die dazugehörige Sail-Sense App soll das Segel-Management verbessert werden und die äußeren Einflussfaktoren erstmals graphisch in einer App dargestellt werden können. Segelspezifische Angaben wie Hersteller, Modell, Herstellungsdatum, Abmessungen und Materialien werden in einem Segel-Pass gespeichert. Der Sensor verbindet sich über Bluetooth mit der Sail-Sense App auf dem Mobiltelefon oder Tablet, um die erfassten Daten für die Analyse und Auswertung zu übermitteln. Die in der Basisfunktion kostenfreie Sail-Sense App ist die Schnittstelle zwischen Sensor und Benutzer und stellt die ausgewerteten Daten graphisch auf dem Displays dar. Eine erweiterte und ausführliche Analysefunktion in der Sail-Sense App ist über die kostenpflichtige Registrierung in Höhe von 30 Euro jährlich freischaltbar.
www.frisch.de

Die Navigationstechnologie ClearCruise AR soll laut Aussage des Herstellers Raymarine ein besseres Bewusstsein für das Geschehen auf dem Wasser verleihen. Das ‚AR’ steht in diesem Fall für Augmented Reality. Bei dieser Technologie werden über ein Videobild Informationen gelegt. Wenn die Kamera beispielsweise das Bild einer Tonne einfängt, blendet das System darüber die Bezeichnung, den Abstand und weitere Informationen ein. Das System ist auch in der Lage AIS-Informationen zu fahrenden Objekten einzublenden. So sollen Objekte auf See schneller identifiziert werden, um die Navigation grundlegend zu vereinfachen. Die AR-Videobilder benötigen einen Axiom-Plotter, eine Cam210 HD Kamera und das AR200-Modul, das einen GPS-Sensor und die aus den Autopiloten AHRS-Technologie (Attitude Heading Reference Sensor) beinhaltet.
www.raymarine.de

Alle weiteren prämierten Produkte sind auf der Award-Webseite zu finden.

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