Video-Interview: Volvo Penta und der Kurs auf die elektrische Zukunft

Mitte 2018 hat Volvo Penta ein Hybridkonzept für sein IPS-Antriebssystem vorgestellt, um den emissionsfreien Betrieb von Schiffen zu ermöglichen. Auch wenn derzeit eher die kommerzielle Schifffahrt oder große Motorboote im Fokus sind, dürfte auch für den Antrieb kleinerer Einheiten wie Segelyachten die Kurslinie der Schweden klar in Richtung E-Mobilität zeigen. Wir befragten Johan Inden, Volvo Penta President Region Europa und Peter Granqvist, Senior Vice President & CTO für Produktentwicklung, Planung und Vertrieb auf der boot Düsseldorf.

Direkt nach der Ankündigung von Volvo Penta, bis 2021 elektrische Energielösungen für Land und Meer bereitzustellen, hat das Unternehmen Details eines hybridbetriebenen Inboard Performance System (IPS)-Konzepts bekannt gegeben. Die Hybridvariante, die den Vorteil von IPS weiter ausbauen soll, ermöglicht den Einsatz von Booten in emissionsfreien Zonen, die in den kommenden Jahren eingeführt werden sollen.
So sollen z.B. an den zu UNESCO-Welterbestätten ernannten westnorwegischen Fjorden wie Geirangerfjord und Næerøyfjord ab 2026 nur noch Elektroschiffe verkehren dürfen. Die Hybridkonfiguration soll zudem zusätzliche Vorteile gegenüber reinen Verbrennern bringen, wie z.B. geringere Geräusche, Vibrationen und Betriebskosten.
Im Laufe der Zeit soll sich dieses System zu immer mehr Hybridtechnologien und vollelektrischen Antriebsvarianten hin entwickeln. Dies sieht der Motorenhersteller als Teil eines Engagements an, um Kunden flexible technische Lösungen anzubieten, die ihren Bedürfnissen am besten entsprechen.

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