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Das Airbnb der Boote

Sharing ist der neue Trend. Ob Auto, Ferienwohnung oder Rad: das Konzept boomt. Doch was ist mit Booten? SamBoat setzt alles daran, Segeln noch einfacher zu ermöglichen

Die Sonne scheint, der Wind weht – und trotzdem dümpeln viele Boote ungenutzt am Steg. Dies zu ändern, ist das Ziel des Boatsharings. Und das geht so: Auf der einen Seite stellen Eigner ihre Boote zur Verfügung und erhalten dafür eine Gegenleistung. Auf der anderen Seite können interessierte Nutzer segeln gehen, ohne ein eigenes Boot anschaffen und unterhalten zu müssen. In der Theorie klingt das sehr einfach, bisher konnte sich solch ein System in Deutschland jedoch nicht durchsetzen.

Doch das soll sich ändern. Längst hat sich das private Teilen (Peer-to-Peer-Sharing) in anderen Bereichen etabliert. Am bekanntesten dürfte wohl die Plattform Airbnb sein, auf der Wohnungen und Ferienhäuser von Privat zu Privat vermietet werden. Ähnliche Modelle wie der Taxiersatz „Uber“ drängen auf den Markt. Warum also sollte das Modell auch nicht mit Booten funktionieren?

Laurent Calando (li) und Nicolas Cargou gründeten 2014 zusammen samboat

Nicolas Cargou und Laurent Calando gründeten im April 2014 die Plattform samboat, um das Sharing-Konzept bei Booten zu etablieren. Im Mittelmeer bieten bereits zahlreiche Eigner ihre Boote zum Vermieten an. Im Jahr 2019 möchte die Plattform nun auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen. Doch wie funktioniert das Mieten eines Bootes genau? Wir haben nachgefragt. Die Antwort: so simpel wie möglich!

Statt ungenutzt im Hafen zu dümpeln, sollten Boote lieber gesegelt werden

Wer sich auf dem Portal registriert, füllt einen nautischen Lebenslauf aus. In ihm schildern die User ihre Erfahrung. Welche Törns sie bereits unternommen haben, welche Scheine sie besitzen oder auch auf welchen Revieren sie bereits unterwegs waren. Der nautische Lebenslauf gilt quasi als Bewerbungsschreiben bei dem Eigner eines auf samboat angebotenen Bootes. Über eine Suchmaske lässt sich dann nach einem passenden Angebot suchen. Sei es in Kroatien, auf Mallorca, in Italien oder Griechenland. In fast allen beliebten Urlaubsrevieren werden Schiffe angeboten. Am größten ist dei Auswahl in der Heimat Frankreich. Wer sich für ein Schiff entschieden hat, schickt dem Eigner eine Buchungsanfrage. Anhand des nautischen Lebenslaufes kann dieser entscheiden, ob er sein Boot an den Interessenten vermieten möchte. Sobald die Anfrage akzeptiert wurde, wird der Bezahlvorgang über das Portal abgewickelt. Der Eigner erhält den Betrag aber erst zum Start der Vermietung. Bei der Übergabe wird kontrolliert, ob das Boot auch wirklich der Beschreibung entspricht und gemeinsam mit dem Eigner der Mietvertrag unterschrieben. Nach dem Törn müssen sich beide Parteien gegenseitig bewerten. Das schafft Vertrauen in der Community und kann möglicherweise bei der nächsten Anfrage den Ausschlag geben.

Doch was passiert bei einem Schaden? „Alle Boote auf unserer Plattform müssen für die Vermietung versichert sein. Wer im Schadenfalls seine Kaution schützen und eine Selbstbeteiligung vermeiden möchte, kann optional eine Kautionsversicherung abschließen. In jeden Fall unterstützen wir in einem Schadensfall sowie Eigner als auch Mieter, um die beste Lösung für beide Parteien zu finden“, sagt Eva Bernhard von SamBoat. Zudem wird die Identität des Eigners überprüft, um weitere Sicherheiten zu gewährleisten.

Im Mittelmeer bieten Eigner ihre Boote über SamBoat für Privatpersonen an (Bild: shutterstock)

Im Gegensatz zu einem klassischen Yachtcharter lässt das Sharing eine flexiblere Planung zu. Wer beispielsweise spontan auf den Balearen ein Boot für einen Nachmittag mieten möchte, sucht sich auf der Plattform einfach das passende Boot aus. Ein verlängertes Wochenende segeln an der Cote d’Azur, kein Problem. Die Boote müssen nicht von Samstag auf Samstag gebucht werden, wie bei klassischen Chartern. Samboat ist an keine Öffnungszeiten gebunden. Da das Angebot zudem nicht an Flottenstützpunkte gebunden ist, lässt sich womöglich selbst im kleinsten Hafen an der Küste ein Boot ausfindig machen. Zudem ist man nicht auf einen Bootstyp beschränkt. Heute ein Motorboot mieten morgen eine Yacht mieten? Kein Problem.

Wer nicht nur Buchen möchte, sondern sein Boot gerne auf der Plattform anbieten möchte, kann anhand eines Preissimulators errechnen, mit welchen Einnahmen gerechnet werden kann.

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