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Tipps & Tricks: Leitfaden für die Charterbuchung

Nach mehreren Monaten im Corona-Modus ist bei vielen der Wunsch nach einem Urlaub auf dem Wasser größer denn je. Sich im riesigen Angebotsdschungel auf dem Yachtcharter-Markt zurechtzufinden, ist aber gar nicht so leicht. Wie finde ich das richtige Revier, das richtige Boot für mich? Welche Fehler sollte ich vermeiden – auch in Zeiten von Covid-19? Und wann habe ich die beste Chance, ein Schnäppchen zu ergattern? Tipps für die Buchung

Charterurlauber haben heute vielfältige Möglichkeiten – aber dadurch auch die Qual der Wahl. Wer noch nicht zu den alten Charterhasen gehört, fühlt sich von der Fülle an Angeboten für den Segelurlaub leicht erschlagen. Jetzt lieber nichts falsch machen. Schließlich werden bei der Buchung wichtige Weichen für einen entspannten Urlaubstörn gestellt. Und obwohl ein Chartertörn wohl zu den derzeit sichersten Urlaubsvarianten gehört, schürt die Corona-Pandemie in diesem Jahr noch zusätzliche Unsicherheiten bei der Buchung. Die Experten von Master Yachting haben uns verraten, welche Tipps sie ihren Kunden geben.

Yachtcharter: Was muss ich beachten?

Als allererstes gilt: Für die Buchung einer Charteryacht sollte man sich – wie wohl bei allen wichtigen Entscheidungen – ausreichend Zeit nehmen, um sich zunächst einen guten Überblick verschaffen und anschließend alles genau durchlesen zu können. Dann besteht auch nicht die Gefahr, Kleinigkeiten zu übersehen, so zum Beispiel Extras wie eine Touristenabgabe. „Manchmal sind diese obligatorisch, also verpflichtend, werden aber nicht sofort im Preis mit angezeigt“, weiß Larin Heero von Master Yachting. „Bezahlen muss man sie allerdings auf jeden Fall. Das heißt, man sollte sich nicht vom auf den ersten Blick niedrigeren Preis verwirren lassen.“

Je größer die Crew auf dem Törn sein wird, desto größer sollte außerdem der Zeitpuffer für Rücksprachen sein. Bei Fragen gilt natürlich: einfach zum Telefonhörer greifen oder eine Mail schreiben. „Die notwendige Erfahrung sitzt genau deswegen am anderen Ende der Leitung bei uns in der Agentur“, sagt Heero.

Und worauf sollte nun speziell coronabedingt geachtet werden? Besonders Flexibilität spielt aktuell eine große Rolle. „Bei uns findet man im Portfolio zum Beispiel Boote mit dem Safe-Sailing-Symbol“, erklärt der Master-Yachting-Geschäftsführer. „Um dem Kunden die Flexibilität und Sicherheit zu erhalten, sind bei diesen unter anderem als erste Anzahlung nur 30 Prozent fällig, statt den sonst üblichen 50 Prozent. Das heißt: Wenn ein coronabedingtes Hindernis wie eine Reisebeschränkung oder Ähnliches auftaucht, ist schon einmal weniger angezahlt worden. Auch eine Verschiebung des Törns bis Ende 2021 ist möglich. Manche Reviere versichern ihre Gäste mittlerweile sogar gegen Zusatzkosten infolge einer Covid-19-Erkrankung, so zum Beispiel die Kanaren.“

Viele Vercharterer würden sich zudem strengen Hygieneregeln unterwerfen, dazu gehöre etwa die Reinigung der Yachten nach WHO-Standards vor der Übergabe. Auch hier gelte wieder: Wer diesbezüglich Fragen habe oder unsicher sei, solle am besten direkt nachfragen, so der Experten-Rat.

Sardinien, Kroatien oder doch Karibik? Bei der Wahl des Segelreviers sollten verschiedene Punkte berücksichtigt werden (Bild: Sergii Gulenok, Unsplash)

Wann kann ich am günstigsten buchen?

Wer ein gutes Angebot ergattert, kann bei der Charterbuchung bis zu 30 Prozent sparen. Beste Chancen darauf haben alle, die richtig früh dran sind – wenig verwunderlich. Vom Herbstanfang bis zum Beginn des neuen Jahres locken nämlich meist lohnende Frühbucherrabatte für die nächste Saison. Genauso rentieren sich aber Last-Minute-Angebote – allerdings nur für diejenigen, die nicht auf eine Riesenauswahl angewiesen oder ein bestimmtes Boot festgelegt sind. Aber: Der kleinste Preis garantiert noch nicht das uneingeschränkte Chartervergnügen. Erfahrung und Servicequalität tragen meist ihren gehörigen Anteil zum Gelingen bei, mahnt der Experte.

Abgesehen von diesen beiden Angebots-Klassikern sollten Charterurlauber die Augen nach besonderen Rabatten offenhalten. „Mittlerweile gibt es bei uns das ganze Jahr über Spezialpromoaktionen“, erklärt Larin Heero. „Dieses Jahr blicken wir zum Beispiel stolz auf 30 Jahre Master Yachting und möchten natürlich mit unseren Kunden entsprechend feiern. Da kommt noch was auf die Chartersegler zu!“

Durch Corona würden sich hinsichtlich des Buchungszeitraumes aber auch noch einmal Besonderheiten ergeben, wie man bei Master Yachting derzeit merke: „Natürlich geht viel Last Minute, und die Preise sind auch entsprechend. Manche Mittelmeervercharterer denken außerdem darüber nach, die Saison dieses Jahr nach hinten raus noch ein bisschen zu verlängern. Beste Zeiten also für Spontanbucher.“

Wie finde ich das richtige Revier?

Das Segelrevier sollten Charterurlauber nach Saison, Schwierigkeitsgrad und Infrastruktur auswählen. Aktuell sollte zudem natürlich die Corona-Lage berücksichtigt werden.

Die Karibik in der Hurrikansaison ist logischerweise grundsätzlich keine allzu gute Idee. Atlantik und Nordsee eignen sich wenig für den Chartereinstieg. Die Gezeiten sowie komplexe Wind- und Wettersituationen machen diese Reviere recht anspruchsvoll. Wem entspannte Tagestörns vorschweben, der sollte darauf achten, dass in der Urlaubsregion ausreichend Marinas in bequem erreichbarer Entfernung vorhanden sind.

„Beginne ich mit dem Skippern bietet sich zum Beispiel Kroatien an, schon allein aufgrund der hervorragenden Infrastruktur. Die ist weltweit einzigartig“, sagt der Yachtcharter-Experte. „Oder das Ionische Meer, wo im Sommer die Wind- und Wetterverhältnisse gut einschätzbar sind.“ Leicht erreichbare Reviere, die sich ebenfalls für Segler aller Erfahrungsklassen zum Chartern eignen, sind die Ostsee sowie die Balearischen Inseln, insbesondere Mallorca.

Naturliebhaber auf der Suche nach einsamen Ankerbuchten können, aber müssen nicht gleich zwingend klassische Fernziele wie die Seychellen ansteuern. Insbesondere in der Nebensaison finden sie auch im Norden von Griechenland oder am Peloponnes, auf Korsika und sogar im beliebten Kroatien und Nordsardinien traumhafte ruhige Plätzchen.

Und in Coronazeiten? Bedingt durch die Pandemie ist bei Fernreisen derzeit manchmal noch Vorsicht geboten – auch wenn die Einreise an sich zum Teil wieder erlaubt ist. „Klar ist momentan nicht jedes Revier gleich sicher oder attraktiv“, so Heero, „Auch mögliche Reiseinschränkungen sind von Bedeutung. Abgesehen von der aktuellen Lage im Ziel-Land spielt in diesem Jahr oft die Erreichbarkeit mit dem Auto eine Rolle. Wenn mein Flug ausfällt oder gestrichen wird, kann ich mit dem PKW beispielsweise Kroatien immer noch gut erreichen.“

Welche Scheine?

Bei der Revier-Auswahl im Hinterkopf behalten werden sollten immer auch die Führerscheinpflichten in den Zielländern. Um ein Boot zu chartern, ist für deutsche Skipper in der Regel der SBF See Grundvoraussetzung. In Kroatien kommt aber beispielsweise noch ein Funkschein verpflichtend dazu. „Manchmal ist auch Länge beziehungsweise Gross-Tonnage ein Kriterium für einen höheren Schein“, erklärt Larin Heero. Er empfiehlt allerdings ohnehin den Besitz eines SKS: „Gute Ausbildung gibt Sicherheit. Wir merken, wie die Nachfrage nach Kursen auch bei uns steigt. Unsere Master Class, der SKS-Ausbildungstörn, den wir seit letztem Jahr auf Korfu im Programm haben, stößt auf immer mehr Interesse.“

Charter-Anfänger sollten sich bei der Größe ihrer Yacht nicht übernehmen (Bild: Little John, Unsplash)

Welches Boot ist das richtige?

Bootsgröße

Ist das richtige Revier gefunden, geht’s erst richtig ans Eingemachte: die Bootsauswahl. Ein häufiger Fehler, den Charter-Anfänger hier machen: Sie übernehmen sich bei der Größe der Yachten, was schnell in einem stressigen Törn enden kann. Der Experten-Rat lautet daher: „Auch wenn Länge bekanntlich läuft: vielleicht nicht gleich in die Vollen gehen was die Anzahl der Fuß angeht. Gerade bei Hafenmanövern tut man sich mit einem kompakteren Schiff am Anfang etwas leichter.“ Für einen Törn mit vier Personen beispielsweise empfiehlt es sich als Einsteiger, ein Boot mit maximal 38 Fuß zu wählen.

Wer mit einer größeren Crew unterwegs ist, sollte für den Bordfrieden gleichzeitig aber sicherstellen, dass genügend Rückzugsräume vorhanden sind, also Kabinenanzahl und Schiffslänge entsprechend auswählen. An welcher Stelle im Zweifel am ehesten Kompromisse eingegangen werden können, ist dann letztlich eine sehr individuelle Entscheidung.

Yachtcharter mit Skipper

Herrscht viel Unsicherheit, kann es helfen, eine Yacht mit Skipper zu chartern – oder zumindest zu Beginn des Törns einen Skipper mit an Bord zu nehmen. Auch diese Möglichkeit bieten viele Vercharterer inzwischen an, damit sich die Kunden zunächst unter Anleitung mit der Yacht und dem Revier vertraut machen können. Das hat aber natürlich seinen Preis. Für ein Boot mit Skipper müssen Kunden mit einem Aufpreis von etwa 120 bis 200 Euro pro Tag rechnen.

Bootsalter

Wer hingegen ein besonders günstiges Boot sucht, kann gut beim Alter des Bootes ansetzen, sollte sich dann aber besser von den Yachtcharter-Experten unterstützen lassen. „Nicht jede Flotte ist gleich gut gewartet“, weiß Larin Heero. „Wir kennen unsere Pappenheimer. Es gibt Flotten, aus denen ich problemlos ein Schiff von 2006 empfehlen kann, welches das Budget natürlich geringer belastet. Es gibt aber auch solche, wo ich eher zum neueren Baujahr raten würde. Hier zahlt sich unsere Erfahrung entsprechend aus, für solche Fragen sind wir da.“

Katamaran oder Einrumpfyacht?

Ob die Urlaubsyacht ein Mono- oder Multihull werden soll, ist vor der Buchung oft bereits entschieden. „Beide Seiten haben ihre vehementen Befürworter und Gegner“, so die Erfahrung des Experten. Noch Unentschlossene sollten das Boot einfach auf ihre Bedürfnisse, die Art des geplanten Urlaubs und das Revier abstimmen: Für den badelastigen Urlaubstörn, flachere Gewässer wie die der Karibik, viel Lebensraum an und unter Deck, wenig Krängung ist ein Katamaran die richtige Wahl, für den sportlichen Törn, intensives Segeln und viel Lage hingegen ein Monohull. Bei einem Monohull kann ein kürzerer Kiel in vielen Ferndestinationen, in denen es schnell flach wird, von großem Vorteil sein.

„Und wer sich trotzdem nicht zwischen Mono- und Multihull entscheiden kann, für den gibt es jetzt auch ein neues Yachtkonzept“, erzählt Larin Heero. „Hier wird das Raumkonzept eines Kats auf einen Monohull ausgerollt. Das heißt: Es gibt keinen klassischen Salon mehr unter Deck, dafür viel Lebensraum inklusive Küche an Deck. In wärmeren Revieren ein toller Ansatz!“

Geht es weiter ins Detail, ist es dringend ratsam, auch die Segel-Erfahrung in den Auswahlprozess einzubeziehen. „Sollte ich noch nicht so viel Seemeilen auf dem Buckel haben, bietet sich eine Yacht an, die eher mal einen Fehler verzeiht. Auf einen ausgewachsenen Performance Cruiser sollte man dann vielleicht nicht unbedingt zurückgreifen“, so der Experte weiter.

Ausstattung an Bord

Was die Einzelheiten der Ausstattung an Bord betrifft, hilft es zu guter Letzt, alle Bereiche des Bootes einmal durchzugehen. Latten- oder Rollgroß? Fühle ich mich auf einer großen Yacht mit einem Bugstrahlruder wohler? Kann ich auf einen Generator zur Stromerzeugung verzichten oder nicht? Liege ich jeden Abend in der Marina oder können ein Watermaker und Solarpaneele sinnvoll sein? Unverzichtbare Dinge können vorab dann schon einmal notiert werden.


Als eine der führenden Agenturen in D/A/CH bietet Master Yachting weltweit eines der umfangreichsten Yachtcharterangebote an Segelyachten, Katamaranen und Motoryachten mit ca. 20.000 Yachten in mehr als 300 Revieren in über 40 Ländern. Diese Jahr feiert die mittlerweile in Würzburg ansässige Agentur ihr 30-jähriges Jubiläum.

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