Kieler Woche setzt auf Internationalität

Kurz vor dem traditionellen Curry-Essen im Kaisersaal des Kieler Yacht-Clubs am Freitag gab der KYC die neue noch internationalere Ausrichtung der Kieler-Woche-Organisation bekannt.

Die Kieler Woche richtet sich noch internationaler aus. Ab 2019 werden ein oder zwei internationale Klubs in die Reihen der die Kieler Woche ausrichten Vereine aufgenommen. „Wir haben bei unseren Strategie-Treffen entschieden, uns international zu verstärken und Kooperationen mit Vereinen außerhalb Deutschlands zu vereinbaren“, so der Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, Dirk Ramhorst. Erste Kontakte und Gespräche fanden auf der Jahrestagung des Weltsegler-Verbandes (World Sailing) in Sarasota (USA) statt. Neben dem gegenseitigen Knowhow-Transfer und der Unterstützung bei Regatten stehen auch gemeinsame Terminplanungen auf der Agenda.

Zeitgleich endete die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Segel-Club. Nach über 70 Jahren steigt der Traditionsclub aus der Kieler Woche aus. Der HSC unterstützte die Kieler Woche bisher mit Wettfahrtleitern, Booten, Logistik und Helfern. Dafür anfallende Kosten für Unterbringung, Reisen, Bootsmieten und Reparaturen wurden vom HSC getragen. Für diese Kosten sei die Akzeptanz unter den Mitgliedern deutlich gesunken, erläuterte der HSC-Vorstand in seiner Begründung für den Ausstieg. „Wir bedauern diesen Rückzug sehr, akzeptieren aber natürlich die Ausrichtung des HSC“, so der Vorsitzende des Kieler Yacht-Clubs, Carsten Krage. Der Kieler Yacht-Club ist zusammen mit dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Verein Seglerhaus am Wannsee Ausrichter der Kieler-Woche-Regatten.

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