O-Jolle

##Ältere Dame mit Temperament
#Die O-Jolle

Aktuell ist die Olympiajolle nationale Klasse des DSV mit internationaler Verbreitung in den Niederlanden, der Schweiz, Österreich bis sowie Italien und Tschechien. Sie wurde ursprünglich als Einhandklasse für die Olympischen Spiele 1936 konstruiert. Im Laufe der Jahre ist die O-Jolle mit einem zeitgemäßen Rigg versehen worden. Doppelböden haben die Auftriebskörper verdrängt, trotzdem blieben die Änderungen so im Rahmen, das noch heute Boote der unterschiedlichen Generationen miteinander segeln.

Technisch gesehen ist die Olympiajolle eine Einheitsklasse. Sie hat einen flexiblen Alumast und ist mit komplexen Trimmeinrichtungen ausgestattet. Diese optimal eingesetzt ist das Boot auch bei Starkwind gut beherrschbar. Das seglerische Geschick spielt im Vergleich zu anderen Klassen eine größere Rolle als die physische Leistungsfähigkeit oder das Gewicht des Steuermannes – und damit ist sie das ideale Boot für den sportlichen, bequemen, großen, kleinen, jungen und älteren Segler.

Durch die Klassenvorschriften werden alle modernen und traditionellen Bauverfahren unterstützt. Am häufigsten werden heute Kunststoffrümpfe mit Holzdeck gebaut. Daneben werden auch formverleimte O-Jollen oder solche in VollGFK gefertigt. So sind Neubauten für jeden Geldbeutel zu haben. Ein vorgegebenes Mindestgewicht garantiert eine sehr stabile und wertbeständige Bauweise.

Die heute nicht mehr olympische O-Jolle ist zahlenmäßig eine der größten nationalen Bootsklassen in Deutschland. Die Klassenvereinigung – die Internationale Olympiajollen Union (IOU) – hat circa 500 Mitglieder.
(*Quelle: [www.o-jolle.de](http://www.o-jolle.de/jupgrade/index.php/infos-rund-ums-o-mainmenu-51/klassenportrait-mainmenu-53)*)