Schwertzugvogel

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#Der Schwertzugvogel

Der Schwertzugvogel ist eine Segeljolle und wurde im Jahr 1960 auf Initiative der Segel-Zeitschrift Die Yacht von Ernst Lehfeld konstruiert.

Das anfängliche Ziel der Vermarktung des Zugvogels war es, einem breiten Publikum den Zugang zu einer kostengünstigen Wanderjolle zu ermöglichen, die auch in Eigenarbeit hergestellt werden konnte.

Bauweise war ursprünglich der Knickspant in Sperrholz.. Mittlerweile hat sich aber auch hier die GFK-Sandwichbauweise durchgesetzt. Aus der ursprünglichen Wanderjolle ist der Schwertzugvogel inzwischen ein durchkonstruiertes Regattaboot geworden. Durch seine streng reglementierten Bauvorschriften ist der Zugvogel auch in der GFK-Bauweise eine stabile und sichere Jolle mit hohem Wiederverkaufswert. Die Schiffe sind auch nach einigen Jahren noch nicht „weich“ und lassen sich immer noch schnell und erfolgreich segeln. Der Schwertzugvogel ist eine nationale Einheitsklasse des deutschen Segler Verbandes. In der Schwertzugvogel Klasse werden Deutsche Meisterschaften ausgerichtet.

Heute sind Schwertzugvögel in der Regel für zwei sportliche Segler ausgelegt, sie werden hauptsächlich von der Bootswerft Mader in Bayern gebaut und kosten neu ohne Segel ca. 16.000 Euro (Regattaversion 18.000 Euro).

Der Schwertzugvogel unterscheidet sich in der Bauweise vom [Kielzugvogel](/seite/informationen-39/kielzugvogel-beschreibung-und-daten) durch die Ausstattung des Unterwasserschiffs mit einem Schwert an Stelle eines Kiels (mit Bleibombe) sowie durch die geringere Masthöhe und Segelfläche.
(*Quelle: [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertzugvogel)*)