1. Liga: NRV vor dem Bayerischen SC

Sieben Flights wurden bis 20 Uhr gesegelt, insgesamt hat damit jedes Team bereits 13 Wettfahrten – von 16 geplanten. In der 1. Liga führt der NRV mit Steuermann Tobias Schadewaldt vor dem Bayerischen YC mit Max Hibler. In der 2. Liga hat der Schlei-Segel-Club SSC mit Andreas Willim und der Familien-Crew (Vater, Mutter und Sohn)...

Sieben Flights wurden bis 20 Uhr gesegelt, insgesamt hat damit jedes Team bereits 13 Wettfahrten – von 16 geplanten. In der 1. Liga führt der NRV mit Steuermann Tobias Schadewaldt vor dem Bayerischen YC mit Max Hibler. In der 2. Liga hat der Schlei-Segel-Club SSC mit Andreas Willim und der Familien-Crew (Vater, Mutter und Sohn) die Führung übernommen.

In der 1. Liga langte der Klub am Rupenhorn nach dem Höhenflug vom Donnerstag erst einmal gründlich daneben, ehe er sich am Abend wieder fing und mit zwei Top-Ergebnissen doch noch auf Rang drei stabilisierte. Dafür segelte der NRV konsequent nach vorne, hatte schon sechs Punkte Vorsprung – eher er in den letzten beiden Rennen des Tages mit einem Frühstart und einem fünften Platz den Vorsprung eigenhändig pulverisierte. Verfolger ist nun der Bayerische Yacht-Club, der nicht nur mit einem Sieg in Rennen 13 nach vorne segelte. „Gut gemacht“, war Steuermann Tobias Schadewaldt fair zum Gegner. „Wir haben das System, wo man segeln sollte, ganz gut herausgefunden. Der Wind kommt uns entgegen, die Manöver klappen gut“, so BYC-Steuermann Max Hibler.
„Am Nachmittag waren wir an der Grenze mit unserem Crew-Gewicht“, sagte Silke Basedow vom Hamburger SC. „Wir haben Taktik und Trimm umgestellt, das funktioniert jetzt ganz gut“, so die Steuerfrau des HSC, der drei Damen und einen Mann nach Lindau geschickt hat.

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In der 2. Liga holte der Schlei SC drei Siege, wie am Tag zuvor – jedoch ohne Ausrutscher wie tags zuvor. „Der Wind war unerwartet grandios“, so Andreas Willim. Keinen Frühstart in den letzten drei Rennen einfangen, so ist seine Strategie für den letzten Tag. Auf Rang zwei nach vorne kam der Flensburger SC. „Nicht einfach zu segeln, schwierige Windverhältnisse“, sagte Michael Ilgenstein. „Es war eine große Herausforderung, bei leichtem Wind mitzuhalten“ sagte Ilgenstein angesichts von 320 Kilo Crewgewicht. Die SV Itzehoe punktete dafür am Abend annähernd vollumfänglich. „Wir sind mit zu viel Risiko gesegelt. An der Luvtonne mussten wir vier vor uns durchlassen. Unterwenden war nicht möglich ohne Penalty“, so Christian Soyka. „Damit haben wir wenigstens den fünften Platz gerettet.“ Doch im Rennen danach kam es noch dicker für die SVI – nur noch Rang drei insgesamt. Der am Donnerstag noch führende SC Ville ist auf Rang sechs zurück gefallen.

Für den Samstag wird ähnliches Wetter erwartet. Drei Flights stehen in beiden Ligen noch aus. Ab 12 Uhr wird live übertragen. – vg

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