102 Yachten starteten an Weihnachten zu Sydney Hobart

Unter grauem Himmel, aber mit großer Begeisterung der Fans ist am 2. Weihnachtstag das Rolex Sydney Hobart Rennen gestartet worden. 102 Yachten machten sich auf den 628 Seemeilen langen Trip von der australischen Metropole zum Anhängsel des Kontinents, dem tasmanischen Eiland. In rund zweiten werden die schnellsten Yachten im Ziel erwartet.

Die 100-Füßer bestimmten vom Start weg das Geschehen an der Spitze. Die „Black Jack“ von Peter Harburg führte vor den ebenso langen Super-Maxis „LDV Comanche“ und „Wild Oats XI“ nach der Ausfahrt aus Sydney mit Kurs auf die freie See.

Mit dem Start um 13 Uhr (Ortszeit) wehte eine schwache Brise aus Ost und machte den Start zu einem der langsamsten in den vergangenen Jahren. In der tasmanischen See baute sich die Brise auf 8 bis 10 Knoten auf und drehte auf nördliche Richtungen, so dass die Boote die Gennaker und Spinnaker setzen konnten.

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Der Schwachwind-Start führte auch zu engen Manövern in der Startphase, die auf der Messers Schneide geführt wurden und kaum an ein 600-Seemeilen-Offshore-Rennen erinnerten. „Wild Oats XI“ und „Comanche“ beharkten sich dabei bei der Rundungsmarke vor dem Ozean – mit der Folge eines Protests der „Comanche“ gegen die „Wild Oats“, der erst nach dem Zieldurchgang in Hobart entschieden wird.

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