Der Jüngste machte das Rennen

Mic Mohr ist der Segler des Monats Mai. Der Optimisten-Segler aus Plau am See setzte sich bei der Wahl der User von Sail24.com mit rund der Hälfte der Stimmen gegen die Elite aus den olympischen Klassen durch.

Mit seinem überragenden Erfolg beim Goldenen Opti vor Schilksee, als er alle Wettfahrten im internationalen Feld gewann, überzeugte er die Segelgemeinde. Auch für den weiteren Sommer sind Erfolge für das Nachwuchstalent möglich. Bei der anstehenden Weltmeisterschaft trägt Mohr die deutschen Hoffnungen, mal wieder eine Medaille für deutsche Opti-Segler zu gewinnen.

Selbst der dritte Platz von der Europameisterschaft im Laser Standard durch Philipp Buhl (Kiel) konnte da nicht mithalten. Buhl teilte sich in der Abstimmung lediglich Rang drei mit den 470er-Olympia-Aspiranten Simon Diesch/Philipp Autenrieth. Die süddeutsche Crew landete bei der EM auf Platz sechs. Mit der gleichen EM-Platzierung eroberten Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß den dritten Rang der Abstimmung. Erstaunlich wenig Beachtung fand bei den Usern von Sail24.com der vierte Platz durch Erik Heil/Thomas Plößel bei der Europameisterschaft der 49er. Vielleicht ist eine Abstimmung ähnlich gelagert wie die Entwicklung der Börsenkurse. Das Ergebnis mag noch so gut sein, wenn es aber nicht an die bisherigen Erfolge anknüpft, sind die Erwartungen enttäuscht. Und mit der Bronzemedaille von den Olympischen Spielen 2016 haben Heil/Plößel eine Vorgabe gemacht, die nur schwer zu toppen ist. Allerdings ist die Crew nach längerer Trainingspause mit kurzen Einsätzen auf den Regatten noch im Comeback-Modus. Erst ab dem Spätsommer wird die NRV-Crew wieder konsequent den Kurs in Richtung Olympia einschlagen.

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