Die besten Bootsnamen, bitte!

Über andere Bootsnamen lachen ist leicht. Selbst einen guten zu finden, ist schwierig. Helfen Sie uns und anderen und schicken Sie uns Fotos und Namen

Es gibt wohl kaum einen Hafen in Deutschland ohne eine „Sirius“, eine „Black Pearl“ oder eine „Erika“. Und mit Bootsnamen verhält es sich ähnlich wie mit dem alltäglichen Hafenkino: Wer zuguckt, hat gut lachen. Es selbst besser zu machen ist schon schwieriger.

Denn irgendwann rückt der Tag näher, an dem das eigene neue oder neu erworbene Boot zu Wasser geht, und sich damit auch die Frage stellt: Was kommt auf die Folie bzw. welche Buchstaben bestelle oder male ich? Spätestens dann kommt der Zweifel, ob die für brillant befundene Idee wirklich so gut ist.

Klassische oder lustige Bootsnamen?

Da gibt es zum einen die klassischen maritimen Bootsnamen. Zum Beispiel Anleihen an die Astronavigation mit Sternen wie „Atair“, oder gleich mit ganzen Sternbildern wie „Kassiopeia“. Lokale Winde wie „Bora“ sind ebenso beliebt wie Windrichtungen, etwa „Nordwind“. Tradition haben auch religiöse Namen und dergleichen mehr.
Die Klassiker sind zwar eine sichere Bank, aber manchen schlicht zu langweilig. Deshalb suchen diese Eigner lieber nach dem humorvollen Kontrastprogramm. Legendär und inzwischen wahrscheinlich oft kopiert: „Unsinkbar II“. Auch Wortspiele wie „Bin Baden“ sind beliebt.

Schicken Sie uns Bootsnamen

Wieder andere Eigner sind überzeugt, dass Witze durch Wiederholung nicht witziger werden und möchten trotzdem einen individuellen Bootsnamen. Die naheliegende Idee: Es werden die Namen von Familienmitgliedern verwendet. Entweder schlicht kopiert: „Alfred“, oder aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen zusammengesetzt.

Der Kreativität ist damit noch lange kein Ende gesetzt. Und wem gar nicht mehr einfällt, dem helfen inzwischen auch Namenslisten im Internet. Doch müssen Bootsnamen unbedingt originell sein? Wen stört es, wenn es neben der eigenen auch noch andere „Undines“ gibt. Was haben Sie gesehen und welchen Namen haben Sie verliehen? Schicken Sie uns ein Foto an: social at sail24.com
Gibt es vielleicht auch eine spezielle Geschichte zu dem Namen ihres eigenen Bootes?

P.S. Dass es als unseemännisch gilt, ein Boot im Wasser umzubenennen, hat wohl einen guten Grund: Seelenverkäufer mit schlechtem Ruf, für die man keine Besatzung mehr fand, wurden früher manchmal mehr oder weniger über Nacht von ihren Eignern umbenannt.

3 Comments

  1. Neben uns lag früher in Neustadt eine Motoryacht namens „Nie wieder Gabi“.

    Bis vor zwei Jahren hatten wir an unserem Steg in Heiligenhafen die „Unsinkbar 2“. Was ist wohl mit „Unsinkbar 1“ passiert?

  2. Im Enkhuizender Buyshaven lag neben mir auch eine “Unsinkbar2”. Meine HR Rasmus, (Baunummer 496) trägt nach dem Sinken am 06.01.2009 immer noch denselben Namen. Sie kam dank der lieben und fleißigen holländischen Mitarbeiter der Werft MYS Medemblik in Nord Holland wie ein “Phoenix aus der Asche”. Schöner und besser ausgestattet als je zuvor. Auch wenn man oft und gern auf Versicherungen schimpft, dies habe ich dem Gutachters meiner Pantaenius Yachtversicherung zu danken, der sich darum bemühte, als wäre es “sein Baby”.

    Den Namen “Bintang” (indonesisch für Stern) habe ich natürlich nicht geändert.
    Wohl aber auf der darauf folgenden BOOT in Düsseldorf CEO der berühmten Werft, Magnus Rassy, im Kundenkreis anläßlich der Präsentation seines damaligen Flagschiffs von 63 Fuß gefragt, ob er das Experiment Sinken mit “seiner Neuen” auch wagen würde. Und ob sie dann auch so unversehrt wieder heraus käme.
    Sehr amüsiert lachend lachend sagte er ganz klar “Nein” und gab ehrlich zu, dass die Qualität der damaliger Rasmus Yachten einfach nicht mehr zu bezahlen sei und daher so nicht mehr gebaut wird.

    Er gab mir noch seine Karte (Anno 2010) und bat um mehr Infos dazu. Muss ich noch nachholen :-))

  3. Im Enkhuizender Buyshaven lag neben mir auch eine “Unsinkbar2”. Meine HR Rasmus, (Baunummer 496) trägt nach dem Sinken am 06.01.2009 immer noch denselben Namen. Sie kam dank der lieben und fleißigen holländischen Mitarbeiter der Werft MYS Medemblik in Nord Holland wie ein “Phoenix aus der Asche”. Schöner und besser ausgestattet als je zuvor. Auch wenn man oft und gern auf Versicherungen schimpft, dies habe ich dem Gutachters meiner Pantaenius Yachtversicherung zu danken, der sich darum bemühte, als wäre es “sein Baby”.

    Den Namen “Bintang” (indonesisch für Stern) habe ich natürlich nicht geändert.
    Wohl aber auf der darauf folgenden BOOT in Düsseldorf CEO der berühmten Werft, Magnus Rassy, im Kundenkreis anläßlich der Präsentation seines damaligen Flagschiffs von 63 Fuß gefragt, ob er das Experiment Sinken mit “seiner Neuen” auch wagen würde. Und ob sie dann auch so unversehrt wieder heraus käme.
    Sehr amüsiert lachend sagte er ganz klar “Nein” und gab ehrlich zu, dass die Qualität der damaliger Rasmus Yachten einfach nicht mehr zu bezahlen sei und daher so nicht mehr gebaut wird.

    Er gab mir noch seine Karte (2010) und bat um mehr Infos dazu. Muss ich noch nachholen :-))

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