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Die September-Ausgabe von segeln

Nach oder noch während der boot Düsseldorf werde ich oft gefragt, welches Boot mir denn am meisten gefallen habe oder welches Schiff man sich unbedingt ansehen müsse. In den letzten Jahren habe ich oft die Franzosenboote wie Django oder Mojito genannt, die ein interessantes Nischenkonzept verfolgen und ausgereifte Boote bauen, die reichlich Segelspaß versprechen. In...

Nach oder noch während der boot Düsseldorf werde ich oft gefragt, welches Boot mir denn am meisten gefallen habe oder welches Schiff man sich unbedingt ansehen müsse. In den letzten Jahren habe ich oft die Franzosenboote wie Django oder Mojito genannt, die ein interessantes Nischenkonzept verfolgen und ausgereifte Boote bauen, die reichlich Segelspaß versprechen. In diesem Jahr wandelte ich hingegen mal auf ganz neuen Pfaden und war fasziniert von der neuen Moody 41DS. Das Konzept des Schiffes sticht aus den letzten Jahren etwas heraus und könnte womöglich einen neuen Trend markieren. Denn in der Moody befinden sich viele Anleihen, die auf Katamaranen äußerst beliebt sind. Beispielsweise Sitz- und Liegeflächen auf dem Vorschiff, die ich so zu ersten Mal auf der Moody, einem Einrümpfer, gesehen habe. Für mich persönlich kein Must-Have, aber ein faszinierendes Detail. Hinzu kommt der geschützte Cockpitbereich mit einer teilweisen festen Überdachung, die geschlossen werden kann. Cockpit und Salon verschmelzen zu einer Einheit. Die Übergänge sind fließend – mehr noch als bei anderen Decksalon-Yachten. Aus den genannten Gründen war ich gespannt, wie sich die Moody auf dem Wasser schlagen würde. Da kurz nach der boot die Corona-Pandemie Tests und Außentermine unmöglich werden ließ, kam meine Kollegin Silke Springer erst Mitte Juni dazu, die neue Moody auf der Ostsee zu segeln. Wie die Moody segelt, erfahren Sie in dieser Ausgabe.
Die Corona-Pandemie hat nicht nur unsere Arbeit durcheinandergewürfelt, sondern auch die privaten Segelpläne. Zum ersten Mal seit zehn Jahren hatte ich mir zu Beginn des Jahres drei Wochen Urlaub im Juli eingetragen. Und zwischendurch sah es so aus, als ob ich diese drei Wochen mit Gartenarbeit oder Keller ausräumen verbringen würde. Schlussendlich wagten wir dann doch den Törn, aber ganz anders als jemals zuvor. Auch mein Kollege Carsten Kemmling musste kurzfristig umdisponieren und fand sich auf einem Kleinkreuzer im Dauerregen Bagenkops wieder. 

Ich hoffe, Sie konnten das Beste aus dem Corona-Sommer machen und haben Ihren Törn gesund überstanden. Mich würde interessieren, wie Sie den Einfluss der Pandemie empfunden haben. Wie stark waren die Einschränkungen wirklich? Was haben die Häfen getan, um die Hygienevorschriften einzuhalten? Gab es kuriose Regelungen?

Schreiben Sie mir! Berichten Sie uns von Ihrem Törn im Schatten der Pandemie.

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