Wahl zum Segler des Monats: Gold, Silber und große Hoffnung

Die Segel-Saison in Europa erwacht gerade erst, doch in Übersee und auf Schnee und Eis geht bereits etwas. Und es scheint sich wieder etwas kräftig zu bewegen im deutschen Hochseesegeln. So stehen die Worldcup-Siege mit dem Snowkite und die Silbermedaille beim legendären Bacardi-Cup der Stare als Erfolge zur Wahl und müssen sich behaupten gegen den Traum vom Crew-Weltrennen unter deutscher Flagge.

Die Segel-Saison in Europa erwacht gerade erst, doch in Übersee und auf Schnee und Eis geht bereits etwas. Und es scheint sich wieder etwas kräftig zu bewegen im deutschen Hochseesegeln. So stehen die Worldcup-Siege mit dem Snowkite und die Silbermedaille beim legendären Bacardi-Cup der Stare als Erfolge zur Wahl und müssen sich behaupten gegen den Traum vom Crew-Weltrennen unter deutscher Flagge.

Vorschoter Frithjof Kleen machte beim Bacardi-Cup Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz schnell. Foto: Martina Orsini

Frithjof Kleen (Bacardi-Cup, Platz 2): Wenn sich die Starboot-Elite trifft, dann ist Weltklasse am Start. Das gilt umso mehr, wenn es vor Miami um den Bacardi-Cup geht, eine der prestigeträchtigsten Regatten in der Ex-Olympiaklasse. Frithjof Kleen ist im Star einer der begehrtesten Vorschoter überhaupt. Egal bei wem er an den Strippen zieht, der Berliner macht das Boot schnell. Diesmal das von Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz, mit dem er auf Platz zwei segelte.

Florian Gruber beherrscht das Kiten auf jedem Untergrund. Im Schnee ist der Worldcup-Sieger eine Klasse für sich. Foto: Lasse Schneppenheim

Florian Gruber (Snowkite Worldcup-Gold): Florian Gruber beherrscht den Kite in Perfektion – und das in jedem Aggregatzustand des Untergrundes. Bei den Worlds in Aarhus 2018 war er bester Deutscher auf Rang zwölf. Beim Snowkite-Worldcupfinale im Engadin/Schweiz räumte er nun alles ab. Event-Sieg im Longdistance-Race und Course Racing. Dazu die Saisonsiege in diesen beiden Disziplinen und folgerichtig auch der Sieg im Gesamt-Worldcup. Der Garmisch-Partenkirchener ist eine gute Option für Olympia 2024.

Mit der Ex-„Acciona“ bringt das Offshore Team Germany ein starkes Boot auf die Bahn und will zum „The Ocean Race“. Foto: Jean Marie Liot

Offshore Team Germany (Kampagne für „The Ocean Race“): Seit bald zwei Jahrzehnten wartet Deutschland wieder auf eine Kampagne unter schwarz-rot-goldener Flagge beim Etappenrennen rund um die Welt mit großer Crew. Jetzt scheint es Wirklichkeit zu werden. Das Offshore Team Germany hat große Ambitionen für „The Ocean Race“ 2021/22. Das Boot ist da, Skipper Robert Stanjek und Teammanager Jens Kuphal sind voller Engagement. Die Hoffnung auf eine deutsche Profikampagne erhält mit dem OTG-Startschuss Nahrung.

Segler des Monats März

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