Kaiserwetter zum IDM-Auftakt

Starke Böen, Sonne satt: Die Langstrecke zum Auftakt der IDM Seesegeln bot den Teilnehmern perfekte Bedingungen. Wettfahrtleiter Hajo Andresen schickte die 28 IDM Crews bei strahlendem Sonnenschein und knackigen 4 bis 5 Beaufort aus östlicher Richtung am Donnerstagmittag auf die Langstrecke

Für die großen Yachten der Klasse ORC 1/2 ging der Kurs rund um die dänische Insel Lyö, die Teams der Klasse ORC 3/4 segelten einen 46-Seemeilen langen Kurs durch die Sonderburger Bucht.

In der Flensburger Außenförde erwartete die Crews eine satte Kreuz. Unter der deutschen Küste galt es, so dicht unter Land wie möglich zu segeln, um den dort vorherrschenden Winddreher bestmöglich auszukosten. Dazu gesellte sich eine steile Welle, die den Crews auf dem Rückweg spektakuläre Surfs unter Spinnaker bescherte. Die frischen Bedingungen sorgten dafür, dass der Großteil der Yachten Glücksburg noch im Hellen erreichte. First Ship Home war die TP52 „Outsider“ von Tilmar Hansen, die bereits nach 7 Stunden die Ziellinie passierte. Die moderne High-Tech Rennyacht bot dabei ein spektakuläres Bild, zeigte aber auch, wie unterschiedlich die Yachten der nur schwach vertretenen Klasse ORC1/2 sind. Als zweite Yacht passierte die Xp44 „Xenia“ von Ralf Lässig nach rund 9 Stunden und 29 Minuten die Ziellinie. Während „Outsider“ auch berechnet auf Rang eins steht, sind die weiteren berechneten Ergebnisse noch unter Vorbehalt auf Grund eines offenen Protests. Derzeit liegt die X-41 „Halbtrocken 4.0“ von Michael Berghorn berechnet auf Rang zwei vor der „Xenia“ von Ralf Lässig.

In ORC 3/4 segelte die Italia 9.98 „OneSpirit“ von Gordon Nickel überzeugend und entschied die Langstrecke für sich. Nachdem die junge Crew bei der ORC-Weltmeisterschat im Juli mit einem schwachen Langstreckenergebnis zu kämpfen hatte, zeigte sich Steuermann Gordon Nickel gut gelaunt anlässlich des Tagessieges: „Wir sind froh über das Ergebnis. Heute hat alles gestimmt; die Sonne und der Wind haben uns traumhafte Bedingungen auf der Förde beschert. Das Team hat super harmoniert, die Manöver und der Boat-Speed waren solide. Wir freuen uns auf die nächsten Tage.“

Zweiter wurde die X-362 „ex&hopp“ von Michael Schulz. Punktgleich auf dem dritten Platz liegen die First 36.7 „Halbtrocken“ von Dr. Knut Freudenberg und die „Patent4“ von Jürgen Klinghardt. Für den heutigen Freitag stehen zwei Up&Down-Wettfahrten auf dem Programm. Die Vorhersage verspricht zum Nachmittag frische Winde um 15 Knoten aus süd-westlicher Richtung.

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