Meter-Yachten in schönster Performance vor Flensburg

Flensburg und die Segler der Meter-Klasse: Das passt! Seit Jahren sind die klassischen Segelschönheiten der Zwölfer beim FSC in Glücksburg zum R&B Sterling Cup zu Gast, und in diesem Jahr gesellten sich die 5.5mR mit ihrer Enoshima Trophy dazu.

Das Event wurde einmal mehr mit schönstem Wetter belohnt, das tolle Ansichten der schlanken Renner vor der Kulisse der Flensburger Küste offenbarte.

Vier Tage Segeln vor dem idyllisch gelegenen Hafen des FSC und hochklassige, gesellschaftliche Anlässe waren ausgeschrieben, und Teilnehmer aus sechs Nationen nahmen die Gelegenheit wahr, um sich im Kreise der Meter-Klasse-Segler zu treffen und die Yachten zu präsentieren.

Anzeige

Die Zwölfer sind auch immer ein Augenschmaus für Fotografen. Foto: segel-bilder.de

Viele der historischen Yachten bleiben in den nächsten Wochen in den Revieren der schleswig-holsteinischen Ostsee-Küste und werden damit für Hingucker sorgen. Als nächstes steht die Kieler Woche an, zu der die Klassiker erstmals in das Programm der Aalregatta, also der Wettfahrt von Kiel nach Eckernförde, eingebunden werden. Anlass ist das 125-jährige Jubiläum dieser traditionellen Seeregatta, in das das Rendezvous der Klassiker integriert wird.

Und im Juli segeln die 5.5mR zur Travemünder Woche ihre German and Dutch Open aus. Zu diesem internationalen Event vor Travemünde haben bereits Teilnehmer von den Bahamas und aus Australien gemeldet. Es wird in sechs Wochen also zu einem weiteren hochklassigen Event dieser engagierten Klasse kommen.

In Flensburg konnten die Crew bereits intensiv an der Performance arbeiten. Sieben Wettfahrten wurden bei den Zwölfern und fünf bei den 5.5mR gesegelt.

Die “Kiwi Magic” kann auf eine erfolgreiche AC-Geschichte zurückblicken. Foto: segel-bilder.de

Herausragend war die Vorstellung der inzwischen unter dänischer Flagge segelnden „Kiwi Magic“. Die „KZ 7“ war 1986/87 die erste neuseeländische Yacht beim America’s Cup. Sie legte vor über 30 Jahren im Louis Vuitton Cup eine überragende Serie gewann 33 ihrer 34 Rennen, setzte sich auch im Halbfinale mit 4:0 durch, unterlag dann aber schließlich im Finale der Herausforderer der späteren AC-Siegerin „Stars and Stripes“ mit 1:4. Vor Flensburg gewann die „Kiwi Magic“ unter Eigner Johan Blach Petersen fünf der sieben Wettfahrten und sicherte sich damit den Gesamtsieg vor der „Wings“ von Philipp Skafte-Holm aus Finnland und der „Flica II“ von Alexander Falk (Hamburg).

Alexander Falk segelte mit der “Flica II” auf Rang drei. Foto: segel-bilder.de

Bei den 5.5mR ging der Sieg an Herbert Reich vom DTYC aus Tutzing – vor dem Italiener Fabrizio Cavazza und dem Niederländer Peter van Klink.

Kommentieren
*Pflichtfelder. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht