Mit Sympathiebonus in die Kampagne

Endlich wieder ein Auftritt auf der großen Segel-Bühne unter deutscher Flagge! Schon diese Ankündigung löst bei den deutschen Segelfans große Begeisterung aus. Das Offshore Team Germany (OTG) startet jedenfalls mit einem großen Sympathie-Schub in seine Kampagne für eine Teilnahme am „The Ocean Race“ 2021/22. Mit einem riesigen Vorsprung wurde das OTG im März zu den Seglern des Monats gewählt.

Endlich wieder ein Auftritt auf der großen Segel-Bühne unter deutscher Flagge! Schon diese Ankündigung löst bei den deutschen Segelfans große Begeisterung aus. Das Offshore Team Germany (OTG) startet jedenfalls mit einem großen Sympathie-Schub in seine Kampagne für eine Teilnahme am „The Ocean Race“ 2021/22. Mit einem riesigen Vorsprung wurde das OTG im März zu den Seglern des Monats gewählt.

Team-Manager Jens Kuphal und Team-Kapitän Robert Stanjek haben das OTG-Projekt bereits vor über zwei Jahren auf die Schiene gesetzt. Mit der Kampagne des Mini 6.50 „Lilienthal“ landete der neue deutsche Rennstall erste Erfolge. Mit Skipper Jörg Riechers segelte OTG beim Mini-Transat 2017 auf Platz zwei.

Jetzt hat das Offshore Team Germany die nächste Stufe gezündet. Neben dem Mini-Projekt, das nun durch Skipper Morten Bogacki besetzt ist, nimmt auch der Imoca60 Gestalt an. Die Ex-„Acciona“ wurde bereits vor zwei Jahren vom OTG gekauft, hat in den vergangenen Monaten einen kompletten Rumpf-Refit in Portugal durchlaufen und wird nun in England frisch ausgerüstet – vom Kiel bis zum Rigg.

Im März hat das Team den Weg in die Öffentlichkeit gewagt und die Pläne für die kommenden Monate veröffentlicht. Im Mai soll der Imoca60 ins Wasser, im Juni vor der Kieler Woche getauft werden. Das Welcome Race zur Kieler Woche ist dann die erste Regatta, das Fastnet Race im August der erste Härtetest. Danach sollen dann auch die Foils entwickelt werden, damit die Mannschaft unter Skipper Robert Stanjek die konkrete Vorbereitung für „The Ocean Race“ starten kann.

Bei den Usern von Sail24 lösen die Hoffnungen auf eine erneute Teilnahme am Welt-Etappenrennen offenbar große Sympathien aus. Mit über 76 Prozent der Stimmen wurde das OTG zu den Seglern des Monats gewählt und setzte sich damit gegen die beiden weiteren Kandidaten durch.

Florian Gruber stand für seine Siege beim Snowkite-Worldcup zur Auswahl. Er hatte zum Finale in der Schweiz die Sieger-Trophäen für zwei Disziplinen-Worldcups und den Gesamt-Worldcup überreicht bekommt. Frithjof Kleen – ehemals mit Robert Stanjek Starboot-Weltmeister – ist bei den Starbooten einer der begehrtesten Vorschoter. Beim Bacardi-Cup vor Miami, eine der wichtigsten Regatten in dieser hochkarätig besetzten Klasse, segelte er mit Olympiasieger Mateusz Kusznierewicz (Polen) auf Platz zwei.

Die Ergebnisse:

  • Offshore Team Germany (Kampagne für „The Ocean Race“): 76,92 %
  • Florian Gruber (Snowkite Worldcup-Gold): 14,69 %
  • Frithjof Kleen (Bacardi-Cup, Platz 2): 8,39 %

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