Müll gehört nicht in die Natur!

Auch auf Selbstverständlichkeiten muss hin und wieder hingewiesen werden. Naturschutz und Wassersportler machten das beim Tag der Gewässerretter am Wochenende in Berlin. Gemeinsam mit dem Kanu-Verband, dem Verband der Deutschen Sporttaucher (VDST) und der Nabu hatte der Deutsche Segler-Verband zu diesem Tag beim Verein Seglerhaus am Wannsee aufgerufen.

Erstes Ziel ist es, Müll zu vermeiden. Jeder Wassersportler müsse seinen Müll wieder mitnehmen und entsprechend getrennt und ordentlich entsorgen, so der einheitliche Tenor.  Und man könne auch zusätzlich Müll aus dem Wasser fischen und so kleine Beiträge zur Gesundung der Umwelt leisten. Vorbilder dazu gibt es in der DSV Kreuzer-Abteilung. In den Nautischen Nachrichten kann man lesen und staunen, was einzelne Segler an Müll-Mengen auf deren Seereisen aus dem Meer gefischt haben.

„Wir wollen weiterhin unseren Sport auf sauberen Gewässern ausüben können“, so DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey, der gemeinsam mit Michael Stoldt (Abteilung Umwelt und Recht im DSV) vertraten unter anderen den Deutschen Seglerverband in Berlin. Den VSaW vertrat der stellvertretende Vorsitzende Robert Niemczewski.

Clemens Fackeldey (DSV-Vizepräsident), Andreas Menzel (NABU-Aktiver), Grit Schneider (NABU-Meeresschutz), Sebastian Kolberg (NABU-Bundesverband), Jörg Heibeck (Kanu-Verband) und Robert Niemczewski (2. Vorsitzender VSaW/v.l.) waren vor Ort. Es fehlen der Tauchverband und Michael Stoldt (Abteilung Umwelt und Recht im DSV) Foto: M. Könitzer

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