Vom Finden eines Namens…

20 Optis auf einmal taufen? Klar, geht. Wenn alle Namen da sind.

Die Suche nach einem passenden Namen bringt Menschen zum Verzweifeln. Egal, ob für das erwartete  Baby, ein Unternehmen, ein neues Produkt, oder – aus Seglersicht eigentlich noch viel schwieriger: Für ein neues Boot, und sei es auch “nur” ein Opti! Wer will schon als Kind in einem Opti sitzen, der vielleicht “Lahme Ente” oder “Schlusslicht” heisst. Gleich 20 Mal das Problem, einen Namen zu finden, hatte die IMMAC Sailing Academy. Genauso viele Optis konnte Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen, ehrenamtlicher Projektleiter des Optimistenprojektes der Immac Sailing Team Academy, jetzt wieder auf dem Gelände der Schleswiger Werkstätten in Kappeln an insgesamt acht glückliche Vereine überreichen. Seit 2010 fördert die Immac Holding AG über seine Sailing Academy jetzt schon den Nachwuchs.

 

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Immac Academy

Auf stolze 140 Optimisten für bundesweit verteilte Clubs summiert sich das Engagement mittlerweile – eine in Deutschland wohl einmalige Zahl. “Die Suche nach einem passenden Namen dauert eigentlich immer am längsten”, sagt zu Castell-Rüdenhausen. Die einen gehen die Liste der Astrid-Lindgren-Buchfiguren durch (Optis “Lasse” und “Bosse” beim der Segler-Vereinigung Flensburg), die anderen setzen auf “Blitz” und “Donner” (Segelclub Prien am Chiemsee) und wieder andere mit “Paul” und “Paula” auf eher nicht kinderfreie Kultfilm-Figuren (SRSV Plön). Beim einen enscheidet die Gattin des Jugendwarts, beim anderen stimmen die Optikinder demokratisch ab. Zur weiteren Inspiration in Sachen Namenssuche hier die vollständige Liste aller glücklichen Vereine:

Mühlenberger Segelclub: Karausche, Quappe, Groppe

Holmer Segelverein Schleswig: Tonne 87, Schietbüdel

Eichholzer Wassersportverein: Peter Pan, Jim Knopf, Flitze Feuerzahn

TuSG Ritterhude Wassersport: Peterson, Findus, Mugla

Seglerverband Schleswig-Holstein: Flunder, Scholle, Sprotte

 

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