Preise der ARC 2018 in der Karibik verliehen

Einen Monat nach dem Start der 33. Atlantic Rally for Cruisers auf Gran Canaria wurden Ende Dezember 2018 in Rodney Bay die Preise der Rallye verliehen. Die Segelyacht Peter von Seestermühe wurde gleich mehrfach ausgezeichnet

Mit der Preisverleihung am 22. Dezember ging die Atlantic Rally for Cruisers (ARC) 2018 auf der Karibikinsel Saint Lucia zu Ende. Rund 170 Boote aus fast 40 Ländern waren einen Monat zuvor im gut 2.700 Seemeilen entfernten Las Palmas de Gran Canaria an den Start gegangen. Ein kräftiger und nahezu gleichmäßiger Nordost-Passat bot den Teilnehmern während der Atlantiküberquerung in diesem Jahr zwar noch keine rekordverdächtigen, aber durchaus gute Bedingungen – und sorgte dafür, dass die Segler im Durchschnitt ein bis zwei Tage früher als gewöhnlich ins Ziel gelangten.

JP54 The Kid überquerte die Ziellinie bereits am 6. Dezember 2018 (Bild: WCC / Tim Wright Photoaction.com)

Gerade noch rechtzeitig zur großen Abschlussfeier schaffte es die Zweihand-Crew der Excalibur (Halmatic 30). Auf dem mit 8,99 Metern Länge kleinsten Boot der Flotte trafen sie nur wenige Stunden vor der Verleihung als letztes Team der ARC 2018 in Rodney Bay, Saint Lucia, ein. Deutlich schneller querten hingegen die Racing-Yachten Scarlet Oyster (Oyster Lightwave 48) und The Kid (JP54) von Jean-Pierre Dick die Ziellinie. Letztere brauchte nur etwas mehr als 11 Tage für die Atlantiküberquerung und wurde damit Line-Honours-Gewinnerin. Den Gesamtsieg in der Racing-Kategorie sicherte sich aber die mehrfache Klasse-B-Siegerin Scarlet Oyster, die knapp drei Tage später ins Ziel kam. „Ein Klassensieg ist schön, ein Gesamtsieg aber noch schöner“, freute sich Ross Appleby, Skipper der Oyster Lightwave 48, auf Saint Lucia.

Schnellste deutsche Yacht der ARC 2018 war die Finot Conq FC53 Nica. Dreizehneinhalb Tage nach dem Start auf Gran Canaria erreichte sie Rodney Bay. Das reichte für Platz 4 in der eigenen Wertungsgruppe und Platz 10 in der Racing-Kategorie. Die Crew der Peter von Seestermühe rund um Skipper Christoph von Reibnitz konnte sich kurz vor Weihnachten sogar über einen Doppelsieg freuen. Die Segler der Yawl aus dem Jahr 1936, die alle zwei Jahre bei der ARC an den Start geht, waren etwas mehr als fünfzehn Tage unterwegs und gingen damit nicht nur als Sieger der Wertungsgruppe E, sondern auch als Gesamtsieger der Cruising-Kategorie aus der Rallye hervor.

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