Riggschaden bremst AkzoNobel beim Rodeo durch den Southern Ocean aus

Die Flotte der Volvo Ocean Race jagt auf der Etappe von Kapstadt nach Melbourne durch den Southern Ocean. Entlang der südlichen Kursbegrenzung peitschte in den vergangenen Stunden ein Sturm die Teams nach vorn. AkzoNobel musste allerdings einbremsen. Ein Schaden am Rigg macht es unmöglich, das Großsegel kontrolliert zu fahren. Die Niederländer hängen nun am Ende des Feldes.

An der Spitze dominieren weiterhin „Dongfeng“ und „Mapfre“ das Geschehen. Die beiden Mannschaften hatten bereits beim Startsprint vor Kapstadt eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt und die Flotte von der Küste Südafrikas weggeführt. Danach ließ eine Flautenzone die Taktik allerdings zum Glücksspiel werden, und die Führung wechselte ständig hin und her. Als das Feld dann aber in die Startwindzone einbog, rüttelten sich die Positionen schnell auf das erwartete Maß zurecht. „Dongfeng“ und „Mapfre“ ziehen ihre Bahnen dicht beieinander, aber deutlich vor der Konkurrenz. Die Überraschungssieger der Auftaktetappe von „Vestas 11th Hour Racing“ halten als Dritte inzwischen einen Respektsabstand von 100 Seemeilen, „Brunel“ bildet das kleine Mittelfeld, und in der zweiten Hälfte folgen „Scalliwag“, „Turn the tide on plastic“ und aktuell deutlich abgeschlagen „Akzonobel“.

Die Niederländer haben inzwischen ein Kurs nach Norden eingeschlagen und arbeiten einem einer Idee, wie sie den Schaden am Mast beheben können. Aktuell lässt sich das Groß nicht kontrollieren, so dass das Boot nur unter Vorsegeln unterwegs ist. Der Schaden ereilte das Team, als es noch auf Platz vier lag und an der Eisgrenze eine Halse bei 35 Knoten Wind und hohen Wellen setzte. Beim Schifften des Segels von Steuerbord- auf Backbordbug wurde der Mast an zwei Stellen beschädigt.

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