RVS-Finale vor Port Olpenitz

Am Wochenende steigt die erste Auflage des Saisonfinals der Seesegler in Port Olpenitz. In beiden ORC-Klassen ist die Gesamtwertung um den RVS Inshore Cup noch offen. DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey wird vor Ort die erfolgreichen ORC-Crews ehren.

Zwei Tage mit einer Mischung aus Up&Down-Wettfahrten und navigatorisch anspruchsvollen Sprintrennen vor Port Olpenitz werden darüber entscheiden, welche Seesegel-Crews sich die Krone der Saison aufsetzen. Die Eckdaten des neuen Seesegel-Events versprechen ein kurzweiliges Regattawochenende. 16 Teams sind am Start.

Bereits am Freitagabend lädt die RVS alle Crews zum Grillen und Get-Together ein. Der Community-Gedanke steht bei dieser neuen Regatta ebenso im Fokus wie die Einbeziehung der Teilnehmer in den Ablauf der Veranstaltung. Auf dem Wasser erwartet die Segler eine spannende Mischung aus Up&Down-Wettfahrten und navigatorisch anspruchsvollen Sprint-Rennen unter der sorgsamen Ägide von Wettfahrtleiter Eckart Reinke, der mit einem bunten Köcher unterschiedlicher Kurse nach Olpenitz reist. „Das genaue Format der Sprint-Rennen wird dann bei der Steuerleutebesprechung im Einklang mit den Teilnehmern ausgewählt“, sagt Reinke und unterstreicht den Service-Gedanken der Regatta. Die Wettfahrten finden unmittelbar vor dem Hafen von Port Olpenitz statt, Start und Ziel im Vorhafen liegen als Option auf dem Tisch.

Organisiert wird das RVS Saisonfinale von der Regattavereinigung Seesegeln (RVS) in Kooperation mit dem Kieler Yacht-Club. RVS-Chef Bertil Balser sagt dazu: „Wir können in diesem Event vieles ausprobieren und auch spontan Ideen umsetzen, diese Freiheit ist prima. Die Erfahrungen aus dem Saisonfinale werden sorgfältig sondiert und fließen in die Planung für die Saison 2020 mit ein.“

Als finales Event der RVS Inshore Cup Serie verspricht das RVS Saisonfinale spannende Wettfahrten: In Klasse ORC1/2 liegt die frisch gebackene Europameister-Crew der X-41 „Sportsfreund“ von Axel Seehafer zwar komfortabel in Führung vor der Landmark 43 „Intermezzo“ von Jens Kuphal, dem Team-Manager des Offshore Team Germany. Zur IDM Seesegeln während der Travemünder Woche hatte die „Intermezzo“-Crew ihre Klasse mit einem Sieg in ORC1/2 beweisen können. Die beiden Teams dürften sich auf dem Wasser nichts schenken, um vor Olpenitz die Jahreswertung unter sich auszumachen. Die Teams hatten sich im Verlauf der Saison gegenseitig zu Höchstleistung gepusht und zuletzt bei der ORC Europameisterschaft mit der „Halbtrocken 4.0“ von Michael und Mareike Berghorn die drei ersten Plätze belegt. Die „Halbtrocken 4.0“ ist allerdings vor Olpenitz nicht dabei.

In Klasse ORC3/4 geht die „halbtrocken“ von Dr. Knut Freudenberg als Gesamt-Dritte ins Finale. Dadurch, dass sowohl „Immac Fram“ von Kai Mares als auch „OneSpirit“ von Sören Brandt nicht vor Olpenitz segeln, dürfte sich das gesamte Podium in Klasse ORC3/4 nach dem Event neu sortieren. Ein Umstand, der auch der „patent4“-Crew von Jürgen Klinghardt (Italia 9.98) sowie der Studenten-Crew der J/109 „Ellide“ wohl bekannt sein dürfte.

Nach dem Segeln erwartet die Segler ein attraktives Rahmenprogramm rund um die inzwischen obligatorische Tagessiegerehrung. Dieser wird ebenfalls DSV-Vizepräsident Clemens Fackeldey beiwohnen, um vor Ort die drei Podium-Crews der ORC-Europameisterschaft zu ehren. Der weitere Samstagabend steht dann ganz im Zeichen der RVS Inshore Cup Saison 2019, wenn die Seesegler gemeinsam auf die Saison anstoßen und feiern.

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