RVS-Party und Siegerehrung vor dem Saisonstart

Die Klassenvereinigung der Seesegler (RVS) hat es zum Aufschlag für die Saison ordentlich krachen lassen. Über 150 Gäste brachten das Westwerk in Hamburg zum Platzen, DJ Fat Fechner sorgte für Party und der RVS-Vorstand für Preise der Besten 2018.

Die deutschen Seesegler sind mehr als eine Gruppe von Crews, die möglichst schnell um den Kurs segeln will. Sie sind neben allem sportlichen Ehrgeiz auch eine Gemeinschaft, die eine gute Zeit miteinander verbringen will. Unter diesem Motto hat der RVS-Vorstand mit Bertil Balser und Bendix Hügelmann an der Spitze die Regatten während der Saison zu Events umgebaut, die durch Partys und Tagessiegerehrung abgerundet werden.

Und die Feierstimmung für die kommenden Monate wurde jetzt schon mal angeheizt. Die „Seesegelparty2019“ brachte Eigner und Crews auf die richtige V0. Im urigen Veranstaltungszentrum mitten in der Hamburger City traf sich die gesamte Bandbreite der Szene – vom jungen Nachwuchs mit hoher Frauenquote bis hin zu den gestandenen Sazlbuckeln. Die Weltmeister der Farr40, Wolfgang und Angela Schäfer, mischten sich ebenso unter das Partyvolk wie North-Geschäftsführer Stefan Matschuck. „Patent“-Steuermann Henning Tebbe feierte nicht nur einen guten Abend mit seiner Crew, sondern freute sich auch, dass seine Nachwuchs-Veranstaltung – der Störtebeker Opti-Cup auf Helgoland – inzwischen schon über 100 Meldungen verzeichnen konnte.

Es wurde über Erfolge, neue und alte Projekte diskutiert. Wiedereinsteiger wie Axel Seehafer, der mit der X41 in 2019 eine neue „Sportsfreund“ an den Start bringt, schnupperten schon mal wieder RVS-Luft. Andere wie Anke Scheuermann von der „Akka“ weinten der ausgelaufenen „Hotquito“-Kampagne noch eine Träne nach, schmiedeten aber schon mal neue Pläne. Crew-Mitglieder wie Andreas Baden überlegten, wie die Einsätze auf mehreren Schiffen wie der „Moana“ und der „Intermezzo“ in Einklang zu bringen sind. Und „Intermezzo“-Eigner und -Skipper Jens Kuphal ist schon voller Aufregung, seine „neue“ Yacht ins Wasser zu bringen – und weitere Projekte, die demnächst an den Start gehen sollen.

Mitten in der besten Party-Stimmung gab es dann die Preise für die Besten. Bertil Balser und Bendix Hügelmann holten die Siegercrews der RVS-Inshore- und -Offshore-Wertung auf die Bühne, bevor die Fläche endgültig für das Party-Volk freigegeben wurde.

Offshore-Ergebnisse:

ORC1: 1. „Xenia“, Bernd Buchwald, 2. „Sunbird“, Norbert Drücker, 3. „Big Easy 3“, Thomas Weidemann

ORC2: 1. „Elan“, Daniel Baum, 2. „Rarotonga“, Christoph Mählmann, 3. „Intermezzo“, Jens Kuphal

ORC3: 1. „Hinden“, Jonas Halberg, 2. „Static Electric“, Heiko Päsler, 3. „Alexis“, Michael Schlee

ORC4: 1. „Jynx“, Patrick Hinrichs, 2. „Quiron“, Hauke Moje, 3. „Xtortion“, Stefan Porath

Inshore-Ergebnisse:

ORC1+2: 1. „Sydbank“, Torsten Bastiansen/Sven Christensen, 2. „Halbtrocken“, Michael Berghorn, 3. „X-Day“, Walter Watermann

ORC3: 1. „Patent4“, Jürgen Klindhardt/Henning Tebbe, 2. „Varuna Express“, Kai Haupthoff, 3. „Akka“, Anke Scheuermann

ORC4: 1. „Haiopei“, Jörn Petry, 2. „Taipan“, Georg Sichtling, 3. „Relaxed Rabbit“, Heino Haase

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