Seetang stoppt Titeljagd der „Struntje Light“

Trotz einer starken Serie mit vier Siegen in den elf Wettfahrten haben Wolfgang und Angela Schäfer ihren Weltmeistertitel in der Farr40-Klasse nicht verteidigen können. Vor Long Beach/Kalifornien musste sich die Crew der „Struntje Light“ allerdings nur der „Far Niente“ (USA) von Vince Brun und Drew Freides geschlagen geben und feierte den Gewinn der Vizemeisterschaft.

Die „Struntje Light“, die neben dem Ehepaar Schäfer mit US-Amateuren besetzt war, war mit einer Super-Serie in die WM gestartet. Gleich zu Beginn der Titelkämpfe wehte es mit 20 Knoten kräftig über den Regattakurs an der US-Westküste. Danach stellte sich eine Brise von 10 bis 12 Knoten ein. Und zur WM-Halbzeit lag das Team der „Struntje Light“ klar an der Spitze. Doch an Tag drei zerrann der große Punkte-Vorsprung, als die Mannschaft mit dem Kraut auf dem Kurs zu kämpfen hatte.

„Wir hatten etwas Pech mit dem Seetang. In einem Rennen mussten wir das Boot komplett stoppen und ins Wasser steigen, um den Tang zu entfernen. Solche Dinge passieren eben und man kann nichts dagegen tun! Aber wir sind Zweiter und das ist in Ordnung. Vince Brun und Drew Freides sind wirklich gute Jungs“, sagte Schäfer und fügte schmunzelnd hinzu, dass sie wohl die Ersten seien, die erfolgreich eine Kombination aus Segeln und Tauchen kreiert hätten: „Ohne schnelles Tauchen wäre auch Silber weg gewesen.“

Die neuen Weltmeister hatten das Glück, von Seetang verschont geblieben zu sein, sie legten auch einen großen Leistungsprung hin. In der vorhergehenden Regatta hatten sie noch eine empfindliche Niederlage durch die Schäfer-Crew zugefügt bekommen. „Es war auf dem gesamten Weg eine Lernerfahrung. Wir haben ein tolles Team zusammengestellt mit einigen der besten Segler – darunter Vince Brun und Eric Doyle. Wir haben uns auf die Grundlagen konzentriert und versucht, gute Starts hinzulegen und klug und sauber zu segeln“, sagte Drew Freides.

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