Skinfit siegt bei der RUND UM

Fritz Trippolt vom Yacht Club Bregenz hat mit seinem Katamaran ‚Skinfit‘ die 69. RUND UM gewonnen. Die 100 Kilometer lange Wettfahrt wurde erst auf den letzten 600 Metern entschieden, als die Führung bei einem sehr schwachen Wind mehrmals wechselte. Zweiter wurde Sammy Smits mit der Green Horny vom Yacht-Club Arbon mit einem Rückstand von gut...

Fritz Trippolt vom Yacht Club Bregenz hat mit seinem Katamaran ‚Skinfit‘ die 69. RUND UM gewonnen. Die 100 Kilometer lange Wettfahrt wurde erst auf den letzten 600 Metern entschieden, als die Führung bei einem sehr schwachen Wind mehrmals wechselte. Zweiter wurde Sammy Smits mit der Green Horny vom Yacht-Club Arbon mit einem Rückstand von gut einer Minute. Den dritten Platz belegte sein Vereinskamerad Albert Schiess mit der ‘Holy Smoke’.

Der Gewinner des Blauen Bandes brauchte bei meist nordöstlichem Wind gut 9 Stunden und 30 Minuten für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Romanshorn, Konstanz, Überlingen und zurück nach Lindau. Das Kleine Blaue Band holte Enrico Müller vom Windsurfclub Langenargen mit einer Duetta 94. Steuermann Eric Monnin litt mit seinem foilenden Einrumpfboot ‚Monofoil Gonet‘ unter dem schwachen Wind und fuhr meist in Verdrängerfahrt. Foilende Boote können bei kräftigeren Winden wie auf Kufen aus dem Wasser kommen und dadurch kräftig beschleunigen. Gewinnerin des Blauen Pokals ist die Schweizer ‘Misia’, die als zehnte ins Ziel kam. Insgesamt waren 305 Boote gestartet.

Die Regatta hatte mit viel Stress für die meisten Segler begonnen und ist mit einem spannenden Finale wie selten gesehen zu Ende gegangen. Den Startschuss am Freitagabend um 19.30 Uhr (21.6.2019) gab vor dem Lindauer Löwen Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, zugleich Ehrenkommandant der nordbayrischen Böllerschützen. Während die Katamarane der Startgruppe eins bei leichtem Nordostwind auf und davonzogen, suchten die fast 300 Schiffe der Startgruppen zwei und drei den besten Startplatz direkt in Lee des Startschiffs Hohentwiel. „Dutzende Schiffe verkeilten sich ineinander, die Mannschaften waren nur noch mit Abhalten beschäftigt,“ beobachtete der Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs, Karl-Christian Bay, das Geschehen. „Die versuchten alle, sich lautstark im Regattafeld durchzusetzen.“ Die Wettfahrt selbst verlief relativ entspannt. „Es gab immer wieder leichten Wind, nur der Überlinger See hatte die üblichen Flautenlöcher,“ fasst Wettfahrtleiter Achim Holz das Geschehen zusammen. „Und auch das Treibholz machten den Teilnehmern kaum Probleme, Schäden sind uns keine bekannt geworden. Nur ein Schiff hatte unter Wasser einen dicken Ast eingefangen und verlor relativ viele Plätze, bis der Kiel wieder frei geräumt war.“ Der Zieleinlauf der ersten Schiffe war dann wieder spannend wie selten. Fritz Trippolt mit der ‚Skinfit‘ führte lange Zeit souverän, stand dann aber an der letzten Bahnmarke 600 Meter vor dem Ziel in einem Flautenloch. „Das kann man mit einem alten Mann nicht mehr machen,“ gab sich der spätere Gewinner an Land erleichtert. „Ich dachte schon, das wird wieder wie im vergangenen Jahr, als die ‚Green Horny‘ auf den letzten Kilometern an uns vorbeizog.“ In diesem Jahr überholte ihn der ‚Sonnenkönig‘ – und ‚Green Horny‘ und die ‚Holy Smoke‘ hatten noch die Chance,  Trippolt auf den vierten Platz zu verweisen. Die ‚Skinfit fand jedoch dicht unter Land einen Brisenhauch aus Ost, kam wieder in Fahrt und querte die Ziellinie mit gut einer Minute Vorsprung.Der Gewinner des Blauen Bandes brauchte bei meist nordöstlichem Wind gut 9 Stunden und 30 Minuten für die 100 Kilometer lange Strecke von Lindau über Romanshorn, Konstanz, Überlingen und zurück nach Lindau. Gewinnerin des Blauen Pokals ist die Schweizer ‘Misia’, die als zehnte ins Ziel kam.Das Kleine Blaue Band holte Enrico Müller vom Windsurfclub Langenargen mit einer Duetta 94.Bei den Einrumpfbooten litt Steuermann Eric Monnin mit seinem ‚Monofoil Gonet‘ unter dem schwachen Wind und fuhr meist in Verdrängerfahrt. Foilende Boote können bei kräftigeren Winden wie auf Kufen aus dem Wasser kommen und dadurch kräftig beschleunigen.Insgesamt waren 305 Boote gestartet.„Wir hatten in diesem Jahr zum ersten Mal die Firma KWINDOO als Partner,“ so der LSC-Vorsitzende Karl-Christian Bay. „So konnten wir nicht wie früher nur einige wenige Schiffe tracken, heuer war fast das gesamte Feld im Internet abgebildet, die Zuschauer an Land konnten die Fahrt der gesamten RUND UM Teilnehmer verfolgen.“ Die RUND UM wird ermöglicht durch die boot Düsseldorf, MUSTO und KWINDOO.
Ergebnisse der RUND UM und Pressebilder in mittlerer Auflösung finden Sie auf der LSC-Homepage unter:https://www.lsc.de/rund-um-2019/

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