SZ-Opti in neuer Heimat

Üblicherweise ist der Weg von Sportlern mit zunehmendem Alter ja der, dass sie an die Seitenlinie wechseln. Nicht so der Opti der Segler-Zeitung: Er macht den Sprung mitten hinein ins Geschehen.

ber Jahre diente der Fareast-Opti auf Messen und Ausstellungen als Anschauungsobjekt bzw. Übungsgerät auf dem Wackelgestell. Jetzt wechselt der Opti vom Land auf das Wasser und macht damit einen gehörigen Karrieresprung.

Nachdem er die Jahre als Wackel-Opti weitgehend unbeschadet überstanden hatte und die Nachfrage an Land sank, haucht ihm nun der SVAOe neues Leben ein. Der Hamburger Verein bekam den Opti für seine Nachwuchsarbeit und brachte ihn dann auch Mitte August auf Kurs. Bei einem feierlichen Taufzeremoniell erhielt er den Namen „Argo“, präsentierte sich aber noch stolz mit dem cyan-farbenen Segler-Zeitungs-Schriftzug. Mathis taufte den SZ-opti mit Alsterwasser und wünschte „Mast- und Schotbruch“ sowie immer eine Handbreit Wasser unterm Schwert.

Die SVAOe-Verantwortlichen zeigten sich dankbar für den Neuzugang in ihrer Jugendabteilung, wollen damit möglichst viele Nachwuchssegler auf das Wasser bringen und vielleicht sogar auf den Regattakurs gehen. Die Nachfrage ist groß, auch wenn in diesem Jahr Corona-bedingt Segeln in Hamburg nur in Kleingruppen möglich ist.

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