Wahl zu den Seglern des Monats August

Big Boats und große Hoffnungen stehen zur Auswahl.

Die deutschen Big Boats setzten im August die Big Points. Mit Trophäen von Welt- und Europameisterschaft kehrten die Teams in die Heimat zurück. Zur Europameisterschaft der ORC-Yachten in Schweden räumten die deutschen Crews gleich alle Medaillen in der Gruppe B ab – mit der „Sportsfreund“ an der Spitze. Top auf der Liste war auch die „Platoon“. Die TP52 von Harm Müller-Spreer gewann die WM vor Mallorca in einem knappen Finish. Aber auch die Olympia-Aspiranten machen Hoffnung. Beim Worldcup vor Enoshima hatten die 49er schon die Hand an der Goldmedaille. Nur knapp geschlagen mussten sich Tim Fischer/Fabian Graf schließlich mit Bronze begnügen. Diese drei Crews stehen für August auf der Liste für die Wahl zu den Seglern des Monats. Der Publikumsentscheid ist auf Sail24.com freigeschaltet vom 16. bis 23. September.

Tim Fischer/Fabian Graf (Worldcup-Bronze im 49er):

Im vergangenen Jahr gewann das Duo aus Hamburg und Berlin bei der Weltmeisterschaft überraschend die Bronzemedaille. Seitdem ist klar, dass die junge Mannschaft zur Weltspitze und zu den Teams gehört, die für Deutschland um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in 2020 mitspielen. Diesen Status haben die Beiden nun mit einer erneuten Bronzemedaille untermauert. Beim Worldcup vor Enoshima, dem künftigen Olympia-Revier, gingen Fischer/Graf als Führende in das Finale. Das Gold wäre ihnen wohl nicht zu nehmen gewesen, wenn sie nicht gekentert wären. Als Letzte des Medal Race konnten sie sich dennoch über den dritten Platz beim Worldcup freuen. Foto: Sailing Energy

Axel Seehafer und die Crew der „Sportsfreund“ (Europameister ORC, Gruppe B):

Erst zu dieser Saison hat Axel Seehafer seine „neue Sportsfreund“ auf die Bahn gebracht. Mit einer gebrauchten X41 ist Seehafer nach einer Pause wieder in den ORC-Circuit eingestiegen. Und der Neueinstieg funktionierte auf Anhieb. Bei der Maior-Regatta und der Kieler Woche dominierte die Seehafer-Crew das Geschehen. Zur Deutschen Meisterschaft gab es zwar einen Dämpfer. Doch zur EM waren die „Sporties“ voll auf der Höhe. Mit einer souveränen Siegesserie – insbesondere bei den Up-and-Down-Wettfahrten – sicherte sich die Mannschaft die Goldmedaille. Der harte Wettkampf in Deutschland in dieser Klasse dürfte zum hohen Niveau der GER-Teams beigetragen haben. Foto: segel-bilder.de

Harm Müller-Spreer und die Crew der „Platoon“ (Weltmeister der TP52):

Bereits zum zweiten Mal seit 2017 ist es der Crew der „Platoon“ gelungen, sich die Krone des profesionellen TP52-Circuits aufzusetzen. Bei der Weltmeisterschaft vor Mallorca segelte die Mannschaft des Eigners und Steuermanns aus Hamburg mit einer konstant starken Serie als sicher Führende in den letzten Tag. Dann zeigte die internationale Profi-Crew zwar einige Nerven, doch am Ende gelang es, die Konkurrenz knapp auf Distanz zu halten. Ein Erfolgsfaktor des Projektes ist die Beständigkeit: Denn in den vergangenen drei Jahren segelte die Mannschaft in fast identischer Besetzung zusammen – angeführt vom Hamburger Steuermann und von Taktiker John Kostecki. Foto: Nico Martinez

Segler des Monats August

Tim Fischer/Fabian Graf: 6%
Axel Seehafer und die Crew der „Sportsfreund“: 87%
Harm Müller-Spreer und die Crew der „Platoon“: 7%

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