Wahl zum Segler des Monats Februar

Die zweite Wahl zum „Segler des Monats“ bietet die ganze Palette des windgetriebenen Wassersports. Denn Segler fühlten sich im Februar nicht nur in den warmen Gefilden der Karibik oder Afrikas zuhause, sondern können auch mit Wasser im festen Aggregatzustand umgehen. Der späte Wintereinbruch im Norden bescherte den Eisseglern tolle Tage auf dem DN-Schlitten. In der...

Die zweite Wahl zum „Segler des Monats“ bietet die ganze Palette des windgetriebenen Wassersports. Denn Segler fühlten sich im Februar nicht nur in den warmen Gefilden der Karibik oder Afrikas zuhause, sondern können auch mit Wasser im festen Aggregatzustand umgehen. Der späte Wintereinbruch im Norden bescherte den Eisseglern tolle Tage auf dem DN-Schlitten. In der Karibik wurde bei herausfordernden Bedingungen die zehnte Auflage der Caribbean600 des RORC gesegelt, und vor Marokko hängten sich die Kite-Surfer an den Drachen. Der junge Sport ist auf dem besten Weg in Richtung Olympia. Bei den Jugendspielen im Oktober in Buenos Aires/Argentinien sind die Kite-Surfer mit zwei von fünf Segel-Disziplinen bereits vertreten, für Olympia 2024 vor Marseille könnten sie ins Programm rücken.

Aus Eissegel-Weltmeister Karol Jablonksi, der Offshore-Crew um „Varuna“-Eigner Jens Kellinghusen und der hoffnungsvollen deutschen Kite-Surferin Alina Kornelli besteht die Auswahlliste für die Wahl zum „Segler/in des Monats Februar“. Die Wahl ist freigeschaltet vom 21. bis 28. März.

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Auswahlliste Februar 2018

„Varuna“-Crew

Zum Atlantikrennen des RORC von Lanzarote in die Karibik musste Jens Kellinghusen mit seiner Mannschaft auf der „Varuna“ noch einen herben Rückschlag hinnehmen, als die Yacht nach Wassereinbruch im Bugbereich umkehren musste. Zum Offshore-Rennen Caribbean600 präsentierten sich Yacht und Crew aber in Bestform. Als dritter Monohull lief die Ker56 in Antigua ein, berechnet wurde die „Varuna“ Vierte. Da sie aber während des Rennens kurz beigedreht hatte, um der gekenterten „Fujin“ zur Hilfe zu eilen, wurde sie auf Platz drei gesetzt. (Foto: Tim Wright/RORC)

Alina Kornelli

Der Umgang mit dem Wind ist Alina Kornelli in die Wiege gelegt. Ihr Vater Dietmar war erfolgreicher Windsurfer, und die 17-Jährige aus Reichersbeuern (Landkreis Bad Tölz) tritt nun in seine Fußstapfen. 2017 trat sie zu ihrem ersten offiziellen Kite-Surf-Wettbewerb bei der EM an und wurde Zweite. Jetzt träumt sie von den Olympischen Jugendspielen (YOG). Im Februar stand die europäische Qualifikation in Dahkla/Marokko an. Erneut wurde Alina Zweite. Zwar reichte das noch nicht für ein YOG-Ticket, aber bei der WM im Mai ist sie mit besten Chancen ausgestattet. (Foto: Ludovic Franco/IKA)

Karol Jablonski

Der gebürtige Pole Karol Jablonski ist ein Weltenbummler in Sachen Segeln. 1986 wanderte er nach Deutschland aus, besitzt auch einen deutschen Pass. Mit dem deutschen Team war er beim Admiral’s Cup erfolgreich, für Spanien steuerte er beim America’s Cup, im Matchrace wurde er ehemals Weltmeister, und in den vergangenen Jahren dominierte er das Eissegeln fast nach Belieben. Im Februar gewann er auf dem DN-Schlitten bereits zum zwölften Mal einen WM-Titel, es war in überlegener Manier bereits der fünfte in Folge seit 2014. (Foto: Iberdrola)

 

 

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