Wahl zum Segler des Monats Januar

Hochsee-Youngster und Worldcup-Segler im Dreikampf

Der Segel-Regattakalender im Januar ist etwas dünner ausgeprägt als in den übrigen Monaten. Doch einige Höhepunkte gibt es auch zum Jahresauftakt. So ist Miami eine erste Anlaufadresse für die Segler in den Olympiaklassen. Zwar war der Worldcup in den USA in vielen Klassen etwas schwächer besucht als in den vergangenen Jahren, da sich einige Disziplinen bereits in der WM-Vorbereitung befinden. Doch bei den 470ern der Männer und Frauen war ein hohes Niveau am Start. Und zwei deutsche Crews schafften den Sprung in die Medal Races. Für die Hochseesegler gibt es zum Jahresbeginn auch gleich eine große Herausforderung. Mit dem Rennen von Kapstadt nach Rio geht es über den Atlantik. Eine deutsche Crew war mit am Start, und sie sorgte für Furore, überquerte die Ziellinie als schnellster Monohull. Diese drei Crews stehen in der Auswahlliste zur Monatswahl. Die Wahl zum Segler des Monats Januar ist auf Sail24.com vom 17. bis 24. Februar freigeschaltet.

Frederike Loewe/Anna Markfort (470er: Worldcup-Sechste):

Miami ist ein gutes Pflaster für die Berliner 470er-Seglerinnen. Im vergangenen Jahr sicherten sie sich im US-Sonnenstaat ihren ersten Worldcup-Sieg, jetzt schafften sie wieder den Sprung in die Weltspitze. Als Sechste konnten die Olympia-Aspirantinnen diesmal zwar nicht über eine Worldcup-Medaille jubeln, aber mit dem Einzug in das Medal Race verbuchten sie einen starken Einstieg in das Jahr und zeigten, dass sie auf einem guten Weg sind in ihrer Olympiakampagne, für die in diesem Jahr die interne Ausscheidung sowie der Nachweis für die DOSB-Kriterien ansteht. Foto: sailing energy

Simon Diesch/Philipp Autenrieth (470er: Worldcup-Zehnte):

Die deutschen 470er haben in Richtung Tokio noch einen weiten Weg vor sich, denn es besteht nur noch eine kleine, letzte Chance für das Nationenticket. Umso hoffnungsvoller stimmt das Abschneiden der deutschen Crews vor Miami. Mit Platz 13 durch Malte Winkel/Matti Cipra, vor allem aber dem Einzug ins Medal Race durch das württembergisch-bayerische Team Diesch/Autenrieth gelang der Nachweis der Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze. Beim Worldcup in Genua müssen die deutschen Crews ähnlich abschneiden, um das letzte europäische Ticket für die Spiele zu ergattern. Foto: sailing energy

Crew der „Haspa Hamburg“ (schnellster Monohull Cape2Rio-Race):

Der Hamburgische Verein Seefahrt hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Seglern aus den verschiedenen Vereinen in Deutschland den Weg in den Hochsee-Segelsport zu ebnen. Regatta-Erfolge sind dabei nicht im Fokus, aber durchaus willkommen. Beim traditionellen Transatlantikrennen von Kapstadt nach Rio ist der HVS mit seinen Yachten immer mal wieder am Start – und diesmal mit einem starken Auftritt. Die junge Crew unter Skipper Torben Mühlbach meisterte Sturm und Flaute und erreichte den Zuckerhut als schnellster Einrümpfer, berechnet war es Platz vier. Foto: Alec Smith

Segler des Monats Januar

Frederike Loewe/Anna Markfort (470er: Worldcup-Sechste): 6%
Simon Diesch/Philipp Autenrieth (470er: Worldcup-Zehnte): 1%
Crew der „Haspa Hamburg“ (schnellster Monohull Cape2Rio-Race): 92%

1 Comment

  1. Skipper und Crew der “Haspa Hamburg” haben sowohl seemännisch als auch Regatta-taktisch eine erstklassige Leistung vollbracht.
    Viele Grüße
    Georg Christiansen (Hackl)
    ***

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