Wahl zum Segler des Monats März: Abstimmen auf sail24.com!

Der große Regattasport im Norden steht in den Startlöchern. Zeit für die Teams, aber auch die Regatta-Organisatoren die Basis für eine erfolgreiche Saison zu legen. Damit stehen auch die Verantwortlichen außerhalb der Segelcrews im Mittelpunkt des Interesses – und in der Auswahlliste zum „Segler des Monats März“

Ohne die Förderer des Segelsports würden Olympia-Kampagnen, große Teams, aber auch Regatten kaum zu realisieren sein. Einer der großen Förderer im deutschen Segelsport ist Eberhard Wienholt (s. Porträt im Liga-Magazin, das dieser Ausgabe beiliegt). Als „Mr. DHH“ hat sich der 90-Jährige einen Namen gemacht, als er den größten deutschen Ausbildungsverband aus schwierigen Zeiten herausführte. Doch der Kaufmann ist auch in weiteren Bereichen aktiv, unterstützt Leistungssport und Bundesliga-Teams. Martin Fischer ist ebenfalls ein großer Motor des Segelsports. Allerdings auf ganz anderem Gebiet. Als Fachmann für die Entwicklung von Foils hat er diversen Segelklassen zum Abheben verholfen und ist ein weltweit anerkannter Experte. Zwei, die dank Fischer über das Wasser fliegen, sind die Brüder Raphael und Elias Neuhann, die sich mutig in die Welt des professionellen Sports stürzen und als einzige Deutsche bei der Flying Phantom Serie im Rahmen der Extreme Sailing Series dabei sind.

Sie alle sind Kandidaten bei der dritten Wahl zum Segler des Monats März. Die Abstimmung ist freigeschaltet bis 25. April.

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Eberhard Wienholt

 

Seit Mitte der 1970er Jahre setzt sich Eberhard Wienholt für den Segelsport ein – zunächst als Schatzmeister, später als Vorsitzender des DHH. Durch seinen Einsatz wurde der DHH zu einem modernen Verband mit Standorten an der Flensburger Förde und Chiemsee. Aber auch die Leistungssport-Abteilungen des NRV Hamburg und des Flensburger SC sowie die Bundesliga-Teams dieser beiden Vereine haben der Unterstützung des 90-Jährigen viel zu verdanken und können in ihren Jahresplanungen auf die Zuwendungen des erfolgreichen Kaufmannes bauen. Foto: ra

Raphael und Elias Neuhann

Das deutsche Team EVO Visian ICL von Raphael und Elias Neuhann, den Söhnen des ehemaligen Deutschen Meisters und WM-Dritten Tobias Neuhann im Tornado, sind aktuell das einzige deutsche Team, das im professionellen Hochgeschwindigkeitssegeln unterwegs ist. Auf ihrem Flying Phantom greifen sie in das Geschehen bei der weltweiten Serie dieser Klasse ins Geschehen ein, die im Rahmen der Extreme Sailing Series ausgetragen wird. Zum Auftakt der Serie beim Auftritt in Muskat/Oman reichte es für die Brüder allerdings nur zum siebten Platz unter acht Teams. Foto: Lloyd Images

Martin Fischer

Deutsche Einflüsse im professionellen Segelsport sind derzeit rar gesät. Doch Martin Fischer ist eine zentrale Persönlichkeit im künftigen America’s Cup. Als Design-Koordinator des italienischen Challenger of Record, dem Team Luna Rossa, ist er mitverantwortlich bei der Erstellung der Klassenregeln für die AC75, den künftigen Cup-Booten. Die Klassenregeln für die Monohulls wurden Ende März vorgelegt. Und Fischers Einflüsse dürften für Luna Rossa künftig bei der Entwicklung der Foils von Bedeutung sein, denn in diesem Bereich gilt der Deutsche als absoluter Fachmann. Foto: AC

 

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