Absturz und Aufstieg beim Hempel Worldcup

Es bleibt schwierig vor Genua: Auch an Tag vier des Hempel Worldcups huschte nur eine leichte Brise über die Bahnen. Bei 5 bis 7 Knoten schafften aber immerhin alle Klassen bis auf die Laser-Frauen mindestens ein Rennen.

Es bleibt schwierig vor Genua: Auch an Tag vier des Hempel Worldcups huschte nur eine leichte Brise über die Bahnen. Bei 5 bis 7 Knoten schafften aber immerhin alle Klassen bis auf die Laser-Frauen mindestens ein Rennen.

Am fleißigsten waren die Skiff-Segler – sowohl die 49er-Männer als auch die 49erFX-Frauen starten mit jeweils fünf Wettfahrten ab Karfreitag in die Finalrunde. Bei den Laser-Männern stehen je nach Gruppe drei bzw. vier Wettfahrten in den Büchern, und die Nacra17 komplettierten ihr drittes Rennen.

Der deutsche Fokus auf die schnellen Klassen offenbarte bei den 49ern Absturz und Aufstieg. Während Tim Fischer/Fabian Graf ihren perfekten Start in die Serie mit zwei Siegen nicht wiederholen konnten und mit nur mäßigen Platzierungen (15, 23, 15) lediglich als 13. in die Goldflotte starteten, drehten Justus Schmidt/Max Boehme den Spieß um. Konstante Top-Ten-Platzierungen ließen die Kieler auf Platz vier klettern. Damit sind sie nach der Mallorca-Regatta erneut das aussichtsreichste Team für eine deutsche Medaille.

Die Skiff-Frauen bleiben ebenfalls eine deutsche Domäne. Victoria Jurczok/Anika Lorenz halten sich nach dem Abschluss der Vorrunde als Fünfte weiterhin in aussichtsreicher Position. Dagegen müssen Tina Lutz/Susann Beucke als 35. von 48 Mannschaften nach der Vorrunde schon jetzt einen Haken hinter der Regatta machen. Auch ein dritten Platz in der fünften Wettfahrt brachte das Duo vom Chiemsee und aus Strande nicht mehr in die erste Hälfte.

Zäh ist das Geschehen bei den Katamaranen. Erst drei Wettfahrten stehen nach vier Tagen in der Liste. Und für die Deutschen ist keine Top-Platzierung in Sicht. Johannes Polgar/Carolina Werner rutschten nach gutem Start auf Platz 17 ab. Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer, die vor Mallorca noch knapp an den Top-Ten dran waren, fanden als 32. noch gar nicht in die Regatta.

Solide, aber nicht überragend agiert Nik Willim bei den Lasern. Im Zwischenklassement ist er unter den 111 Startern aber als 26. im ersten Viertel. Auf Platz elf verharrte Svenja Weger bei den Laser Radial – notgedrungen, denn in der Klasse wurde bisher nur ein Rennen gesegelt.

Während die Finns ohne deutsche Beteiligung segeln, sorgten bei den 470ern die Juniorinnen Theres Dahnke/Birte Winkel für das beste deutsche Ergebnis. In der bisher einzigen Wettfahrt landete das Team aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem zehnten Platz unter 35 Startern. Die deutschen 470er-Männer sind lediglich mit Nachwuchsmannschaften angereist, die für kein Top-Ergebnis sorgen konnten.

Ergebnisse

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