AC-Herausforderer testen bereits auf dem Wasser

In weniger als 900 Tagen geht der America’s Cup in seine nächste Runde. Und für die 36. Auflage der bedeutendsten Segeltrophäe der Welt sind die drei Herausforderer bereits mitten in der Testphase für die neuen Foiling-Monohulls vom Typ AC75.

Ineos Team UK hat bereits im Sommer mit den ersten Probeschlägen auf seiner T5-Yacht, einer modifizierten Quant28, begonnen und dabei gezeigt, dass der Klappmechanismus der neuen Foils funktionstüchtig ist und die Yacht aus dem Wasser hebt. Inzwischen hat das Team von Ben Ainslie auch die ersten Manöver im Flugmodus absolviert.

Auch das Team des New York YC, American Magic, hat Ende Oktober Bilder von seiner Testyacht veröffentlicht. Anders als die Briten agieren die Amerikaner nicht nur mit einer Zweimann-Crew, sondern sind bereits mit einer vierköpfigen Mannschaft auf dem Wasser. Luna Rossa Challenge soll ebenfalls bereits auf dem Wasser testen. Allerdings haben die Italiener aus ihrem Testrevier in Cagliari/Sardinien noch keine Bilder veröffentlicht. Lediglich der AC-Verteidiger, das Emirates Team New Zealand, hat noch kein Boot im Wasser.

Aktuell dürfen die Mannschaften aber nur mit Yachten mit einer Länge unter zwölf Metern testen. Erst ab dem 31. März 2019 ist es nach dem Reglement erlaubt, Yachten in der Originalgröße von 75 Fuß auf das Wasser zu bringen.

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