Blitzstart für den Störtebeker Opti-Cup

Der Störtebeker Opti-Cup (SOC) ist das Abenteuer für alle Jüngstensegler, und der Run auf das Segelevent für Optimisten vor Helgoland ist riesig. Exakt ein halbes Jahr vor dem Ereignis (18. bis 22. Juli) wurde das Meldeportal (www.opti-helgoland.de) offiziell zur boot in Düsseldorf geöffnet. Nur wenige Stunden später waren rund 90 Prozent der Plätze (maximal 110 Starter) besetzt. Lediglich Restplätze sind für die inoffizielle Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Hochseesegeln noch zu ergattern.

Durch sein besonderes Ambiente hat sich der SOC in den vergangenen Jahren zu einer Institution im deutschen Opti-Regattakalender entwickelt. Für viele gehört die Teilnahme auf der einzigen deutschen Hochsee-Insel ebenso zu einem Must-Do wie die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Das Verladen der Optimisten auf ein Kümo, die Anreise per Fähre, das Zelten am Hafen, die enge Gemeinschaft in den vier Tagen, die einzigartige Natur und natürlich die Herausforderung, in Wellen zu segeln, die den Opti komplett zu verschlucken scheinen, machen die Regatta auf Helgoland zu einem unvergleichlichen Abenteuer. Die Organisatoren um das Duo Jan Tellkamp und Henning Tebbe freuen sich schon jetzt auf das Sommerevent. „Wir sind sehr stolz, dass sich der SOC so großartig entwickelt hat und die Teilnehmer immer wieder gern auf die Insel kommen. Das liegt auch an dem großartigen Engagement unserer Helfer, die ihre Aufgaben von der Verladung über die Organisation auf dem Wasser bis hin zur Versorgung an Land mit viel Herzblut erfüllen, um den Kindern unvergessliche Tage zu bescheren“, sagte Henning Tebbe zum Meldestart auf der boot in Düsseldorf.

Im vergangenen Jahr sorgte der Besuch der “Einstein” vom Offshore Team Germany für einen Höhepunkt im Programm des Störtebeker opti-Cup. Foto: segel-bilder.de

Mit einer Tombola, bei der jeder Teilnehmer gewinnt, und einem großen Rahmenprogramm bietet der SOC den Optimisten-Seglern vier tolle Tage. Möglich ist das durch das Engagement der Partner, die selbst gern auf die Insel kommen. „Der SOC ist ein Riesenspaß in und auf dem Wasser“, berichtete boot-Director Petros Michelidakis mit einem Schmunzeln, da er selbst schon im Einsatz für die Optis intensiven Wellenkontakt genießen durfte. „Ich möchte gern in diesem Jahr wieder dabei sein. Aber leider kann ich das nicht versprechen, da viele Verpflichtungen auf mich warten.“ Michelidakis hat den Segelsport zur Seele des Wassersports erklärt und arbeitet auch außerhalb der boot intensiv daran, das Segeln populär zu machen. Ein Weg dabei: Die Eltern über die Kinder für das Wasser zu begeistern.

Ole Pietschke von der Yachtversicherung Pantaenius wird im Sommer auf jedem Fall auf der Insel dabei sein. Er ist der Kopf des Sicherheitsteams. „Tatsächlich bin ich nur ein kleiner Teil der Mannschaft. Beim SOC wird eine tolle Arbeit für die Sicherheit der Kinder geleistet. Deshalb sind wir gern als Partner der ersten Stunde dabei. Denn Pantaenius steht für Sicherheit auf dem Wasser“, so Pietschke.

Der Spezialist für maritime Bekleidung, Helly Hansen, ist seit fünf Jahren beim SOC mit am Start. „Wir wissen, wie wichtig es ist, dass die Kinder auf dem Wasser sicher und geschützt angezogen sind. Deshalb engagieren wir uns gern beim SOC. Und natürlich ist es immer wieder schön, wenn die Kinder mit der Marke Helly Hansen etwas Positives verbinden“, sagte Marcus Gehrke von der Vertriebszentrale Norddeutschland für Helly Hansen in Hamburg.

In einem halben Jahr locken die Organisatoren die Jüngstensegler auf die Nordsee, und Teilnehmer aus ganz Deutschland wollen dabei sein.

Kommentieren
*Pflichtfelder. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht