Deutscher WM-Doppelsieg auf dem Attersee

Die deutschen Tempest-Segler haben sich bei der Weltmeisterschaft auf dem Attersee an die internationale Spitze gesetzt. Im Feld der 41 Boote holten sich Christian Spranger/Christoph Kopp den Titel vor Frank Weigelt/Christian Rusitschka.

Damit gab es einen deutschen Doppelerfolg vor den Schweizer Titelverteidigern Cornelia und Rüdi Christen.

Der Attersee präsentierte im Verlauf der Titelkämpfe von seiner wechselhaften Seite. Am ersten Wettfahrttag gab es Sonnenschein und sehr guten Wind, der allerdings am zweiten Tag seinen Dienst zusehends einstellte, so dass nur eine Wettfahrt gesegelt werden konnte. Immerhin, denn an Tag drei war gar kein Segeln möglich.

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Trotz Kielbombe wurden einige Tempest in den heftigen Bedingungen des vorletzten Tages auf das Wasser gedrückt. (Bild: (C) Irene Schanda)

Am vierten Tag zeigte der See dann ein ganz anderes Gesicht. Böen mit bis zu 25 Knoten zogen über das Regattafeld hinweg. Dennoch gelang die insgesamt vierte Wettfahrt, so dass die WM-Wertung gesichert war. Die Teilnehmer wurden stark gefordert, einige an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Durch die heftigen Böen in Kombination mit Winddrehern wurden einige der sonst stabilen Boote flach aufs Wasser gedrückt.

Zum Abschluss gab es dann noch einmal zwei Wettfahrten bei Südwind, an deren Ende sich die Deutschen den Titel und die Vizemeisterschaft sicherten.

Ein deutsch-schweizerisches Podium gab es nach den sechs WM-Wettfahrten. (Bild: (C) Irene Schanda)
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