Die IMOCA-Klasse startet in ihr erstes WM-Event

Mit der Monaco Globe Series, einem 1300 Seemeilen langen Rennen, startet am Sonntag die neue IMOCA Globe Series, an deren Ende der Weltmeister dieser Klasse gekürt werden soll. Mit der Serie soll die Phase zwischen den Vendée Globe-Rennen überbrückt werden.

Zudem gelten die Events der Globe Series als Qualifikation für das Weltrennen 2020/21. Die Klassenvereinigung, OC Sports und SAEM Vendée haben die Serie aus der Taufe gehoben. Sechs Rennen (Solo und Doublehanded) gehören in den Eventkalender in den Jahren 2018 bis 2021. Möglicherweise wird ein weiteres Event im Frühjahr 2019 dazukommen. Am Ende steht die Vendée Globe, mit deren Abschluss auch der Weltmeister gekürt wird.

Die Vendée Globe hat sich als eine herausragende Basis für die Präsentation der Sponsoren erwiesen. Doch in der Zeit zwischen den Weltrennen wollen die Klasse, OC Sports und SAEM Vendée den Förderern eine weitere Fläche bieten. „Zwischen den Vendée Globes ist es für die Segler wichtig, dass sie ihren Sponsoren eine Serie von hochqualitativen Rennen bieten können, die auch das Publikum anziehen. Das heißt auch, dass sich die Segler bei diesen Events für die Vendée Globe qualifizieren können“, erklärt Yves Auvinet, Präsident von SAEM Vendée. Die Segler mit den meisten Meilen während der neuen Serie erhalten ein Startticket für die kommende Vendée.

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Geplant sind in den kommenden Jahren jeweils zwei hochkarätige Events. Den Beginn macht das neue Rennen von Monaco, dass die neun Doublehanded-Teams auf einem 1300 Seemeilen langen Rundkurs im Mittelmeer führen soll. Mit am Start von Monaco sind auch Boris Herrmann und Pierre Casiraghi mit der „Malizia II“, die für den veranstaltenden Yacht Club de Monaco starten. Auf dem Kalender für 2018 steht zudem die Route du Rhum mit dem Ziel in Guadeloupe.

Die Saison 2019 beginnt mit einem noch zu benennenden Rennen im Frühling, dazu kommt die Transat Jacques Vabre im November. In 2020 werden die Skipper am Transat teilnehmen und schließlich an der Zubringer-Regatta von New York zur Vendée. In jedem Rennen werden Punkte für die WM-Wertung – allerdings nach unterschiedlicher Wertigkeit – vergeben.

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