Sonne lachte den Maibock-Seglern

Nach dem Seesegel-Auftakt vor Kiel, sind auch die Yacht-Segler in der Lübecker Bucht in die Saison gestartet. Beim Maibock erlebten rund 30 Crews bei guten Winden und Sonnenschein einen Einstieg nach Maß in das Geschehen. Im Vorgriff auf die IDM der Seesegler zur Travemünder Woche war die Gruppe der ORC-Yachten mit 18 Schiffen besonders stark vertreten.

Nach der Steuerleute-Besprechung vor dem ehemaligen Regattaschuppen in Travemünde, dem Clubhaus Leuchtenfeld des Lübecker YC, schickte Wettfahrtleiter Jens Kath die Crews nach Yardstick und ORC am ersten Tag auf den Kurs 9. Damit führte er die Segler bei leichten Winden über einen 18 Seemeilen langen Kurs durch die Lübecker Bucht. An Tag zwei folgten bei einer stärkeren Brise mit Böen über 20 Knoten zwei Up-and-Down-Wettfahrten.

Die „Sputnik“-Crew um Steuermann Conrad Brinkmann segelte mit ihrer Farr30 am schnellsten über den Mittelstreckenkurs und hatte die 18 Meilen nach 3:18 Stunden abgespult. Damit sicherten sich die Stralsunder zunächst die Führung in der ORC-Klasse vor der „Pink X“ von Christian Rosehr (Neustadt) und der „Claxpax“ (Klaus Schütte, Lübeck). Zu kämpfen hatte die „Sputnik“-Crew dennoch – allerdings mit einem defekten Anlasser ihres Motors und weniger mit der Performance unter Segeln.

An Tag zwei konnten Brinkmann und Co das Potenzial ihrer Farr30 allerdings nicht auf der Kurzbahn im gleichen Maß umsetzen. Ein dritter und ein 13. Rang ließ sie noch vom Podium stürzen. Rang eins in der ORC-Klasser sicherte sich die „Claxpax“ vor der „Pink X“ und der „Grace“, die Andreas Grasteit (Lübecker YC) durch zwei starke Up-amd-Downs nach Platz neun in der Mittelstrecke noch auf das Podium führte.

Der Lübecker „Tsunami“ setzte in der Yardstick-Wertung die Ausrufezeichen. Lutz Pouplier führte seine Crew bei allen Bedingungen und auf allen Strecken zum Sieg. Mit der Serie 1,1,1 war die „Tsunami“ nicht zu halten. Dahinter mischte sich das Feld vom ersten zum zweiten Tag frisch durch. Am Ende durch sich Chris Bauermeister (Wismar) mit seiner Hiddensee über Platz zwei freuen – punktgleich mit der „Austera“ von Jens Ansorge (Lübeck).

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