Doppelmeisterschaft zur Bayerischen Jugendwoche

Eine doppelte Landesmeisterschaft wurde im Rahmen der 44. Bayerischen Jugendwoche ausgesegelt. Sowohl die Bayern als auch die Baden-Württemberger ermittelten auf dem Starnberger See ihre Landesbesten.

Die Bedingungen auf dem Wasser waren sehr gut, so dass in den Klassen sechs bzw. sogar sieben Wettfahrten gesegelt werden konnten.

Bei den Jüngstenseglern im Optimist, die mit 57 Startern ein stattliches Feld auf die Bahn brachten, konnte sich Moritz Wagner vom DTYC knapp gegen Severin Gericke (YCaT) und Benedikt Knapp (YCSS) durchsetzen. Wagner hatte zwar mit drei Siegen im Laufe der sechs Wettfahrten eine starke Serie, musste aber auch zwei Ausreißer (26. und 12. Platz) verkraften, so dass die Titelentscheidung bis zur letzten Wettfahrt offen war.

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Eine sehr souveräne Serie legte das gemischte 29er-Team mit Lea Voigt/Justus Ernst (Herrschinger SC/DTYC) hin. Nach fünf zweiten Plätzen und zwei Siegen standen sie am Ende der sieben Wettfahrten klar an der Spitze des 15 Boote starken Feldes. Es folgten Florian Steuerer/Moritz Fiebig (Augsburger SC) und Christoph Winkelhausen/Rickmer Lenk (YC Langenargen)

Mit 41 Teams war das Feld bei den 420er-Jollen deutlich stärker besetzt als im Vorjahr. Den Sieg und damit auch den doppelten Meistertitel (Baden-Württemberg und Bayern) holten sich Jonathan Steidle und Leonardo Honold vom BYC Überlingen. Zweite und damit beste Mädchen waren Sophie Steinlein und Oda Hausmann (BYC/VSaW), den dritten Platz belegten Vincent Bahr und Lars Kleinwächter vom YC Berlin-Grünau.

Keinen Titel als Bayerische Meister gab es dagegen bei den Europes. Erstmals seit zehn Jahren waren hier keine Vertreter aus Bayern vertreten. So machten die Baden-Württembergerinnen den Sieg unter sich aus. Viola Loos (Stuttgarter SC) kam nach einem zweiten und einem dritten Platz zum Auftakt mächtig in Fahrt, ließ nur noch Siege folgen und hatte somit die Konkurrenz fest im Griff. Erste Verfolgerin war Ella Spannagel (YC Immenstaad). Auch Tobias Postel (SG Waldsee) musste als bester männlicher Vertreter auf Platz drei die Überlegenheit der Seglerinnen anerkennen.

Deutliche Steigerungen in den Meldezahlen gab es in den beiden Laser-Klassen. Mit drei Rennsiegen gewann Felix Vogt (RC Radolfzell) das Rennen bei den 14 Laser 4.7. Allerdings war Elias Fauser (Konstanzer YC) nach Punkten gleichauf, konnte aber nur einen Sieg in die „Tiebreak“-Entscheidung einbringen. Sebastian Höke (SV Schluchsee) machte als Dritter den kompletten Podiumserfolg der Baden-Württemberger perfekt.

Das sah indes bei den Laser Radial ganz anders aus, wo die Bayern dominierten. Der Allgäuer Julian Hoffmann (SCAI) bewies auch auf dem Starnberger See seine Extraklasse. Das Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft segelte in allen Wettfahrten ausschließlich Siege ein. Dieser beeindruckenden Vorstellung konnte auch seine drei Jahre ältere Schwester Christin nicht folgen. Doch mit einer beständig guten Serie – vor allem den beiden zweiten Plätzen zum Abschluss – folgte sie ihrem Bruder auf Platz zwei. Platz drei ging an Katharina Schoch (Stuttgarter SC), die ebenfalls in der Nationalmannschaft segelt.

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