Flaute am ersten Liga-Tag in Konstanz

Mehr als zwei Wochen lang hatten die Eisheiligen Süddeutschland fest im Griff - und pünktlich zum Start des zweiten Spieltags der Segel-Bundesliga auf dem Bodensee in Konstanz beruhigte sich das Wetter. Allerdings so ruhig, dass erst einmal kein segelbares Lüftchen wehte.

Zwar waren Boote und Wettfahrtleitung wie geplant um elf Uhr auf dem Wasser, doch bei drei Knoten wurde nicht gestartet. Glattes Wasser im Konstanzer Trichter, nur das unregelmäßige Gewell der Fahrgastschiffe und Motorboote brach den Seespiegel. Unter einer dünnen, hohen Bewölkung war diesige Luft auf dem See, eine großräumige Südströmung drückte gegen den weiter nördlich des Voralpenlandes wehenden Ostwind.

Bei nurmehr zwei Knoten Wind wurden die Segler wieder in den Hafen geschickt. Gegen 14 Uhr drehte sich die Richtung des „Windes“ von Südost auf Nordwest. Drei Knoten standen auf dem Messgerät – Hoffnung kam auf … und starb wieder.

Kein einziges Rennen am Freitag.

Es geht weiter am Samstag. (vg)

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