Gold und Bronze für deutsches Opti-EM-Team

Die deutschen Opti-Mädchen sind eine starke Macht in Europa. Nach dem großen Coup zum Opti-Meeting auf dem Gardasee mit dem Sieg in der Mädchen-Team-Wertung räumten sie nun auch bei der Europameisterschaft vor Scheveningen/Niederlande kräftig ab.

Mit Gold für Cosima Schlüter und Bronze für Anna Barth gab es zwei Medaillen in der Einzelwertung. Und auch die Nationenwertung ging an das deutsche Team. Verantwortlich dafür waren vor allem die Mädchen. Denn auch Hannah Lanzinger als 10. der Gesamtwertung und Louisa Müller als 17. brachten Top-Ergebnisse in diese Wertung ein. Dazu kam der siebte Platz von Caspar Ilgenstein in der Jungen-Wertung. Michael Meier wurde 36. und Jonas Mager 84.

Nach intensivem Training auf dem schwierigen Nordsee-Revier zeigten die deutschen Opti-Segler, dass sie Wind und Strömung gut zu lesen gelernt hatten. Eine Woche hatten sie sich auf die besonderen Tiden-Verhältnisse vorbereitet und das schließlich in den zehn Wettfahrten der Meisterschaften sehr gut umgesetzt.

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Die deutschen Mädchen starteten herausragend in die Meisterschaftsrennen. Von Beginn an mischten sie in den Medaillenrängen mit. Schon nach Abschluss der Qualifikationsserie lag Cosima Schlüter auf Rang zwei. Lediglich die Argentinierin Victoria Charata Macannon konnte die Deutsche auf Distanz halten. Damit war EM-Gold aber bereits in Sichtweite, da die Südamerikanerin aus der Europa-Wertung herausgerechnet wurde.

Mit der Finalserie musste Cosima zwar einen Rückschlag hinnehmen. Doch von den 42. Platz ließ sie sich nicht beeindrucken. Mit einem elften Rang und einem Tagessieg zum Abschluss – dem zweiten in ihrer EM-Serie – hielt sie die Norwegerin Mathilde Robertstad auf Distanz. Damit war durch den zweiten Gesamtrang das Gold gesichert. Robertstad wurde Zweite der EM-Wertung, Anna Barth als Vierte der Gesamtwertung holte WM-Bronze.

Cosima Schlüter krönte die EM-Serie mit einem Tagessieg im letzten Rennen und dem Gewinn der EM-Goldmedaille. Foto: Müller-Genrich

Insgesamt gingen 264 Optimisten-Segler vor Scheveningen an den Start – darunter 115 Mädchen, die in einer eigenen Wertung segelten.

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