Guangzhou bereitet VOR-Flotte einen großen Empfang

Die Flotte von sechs der sieben Volvo-Ocean-Race-Teams ist zu einem Abstecher in der chinesischen Stadt Guangzhou angekommen. Das Publikum feierte vor allem das unter chinesischer Flagge startende „Dongfeng“-Team, nachdem die Crews den 70-Seemeilen-Trip von Hong Kong aus absolviert hatten. Die Etappe das Pearl River Delta hinauf wird für die teilnehmenden Yachten jeweils mit einem Punkt...

Die Flotte von sechs der sieben Volvo-Ocean-Race-Teams ist zu einem Abstecher in der chinesischen Stadt Guangzhou angekommen. Das Publikum feierte vor allem das unter chinesischer Flagge startende „Dongfeng“-Team, nachdem die Crews den 70-Seemeilen-Trip von Hong Kong aus absolviert hatten.

Die Etappe das Pearl River Delta hinauf wird für die teilnehmenden Yachten jeweils mit einem Punkt gewertet. Nicht mit am Start war das Team „Vestas 11th Hour Racing“, das sich nach der Kollision mit einem Fischerboot beim Etappen-Finish in Hong Kong, bei dem ein Fischer ums Leben kam, ganz auf die Vorbereitung auf die 6100-Seemeilen-Etappe nach Auckland mit dem Start am 7. Februar konzentriert.

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In Guangzhou wurden die Segler herzlich empfangen. Bei der Ankunft stand vor allem das „Dongfeng“-Team im Rampenlicht. Die Crew wird zwar von dem Franzosen Charles Caudrelier geführt, startet aber für China. Bisher hat die Crew ein starkes Rennen in den ersten vier Etappen hingelegt und liegt mit 29 Punkten hinter dem führenden „Mapfre“-Team (33 Punkte) auf Platz zwei. Im weiteren Verlauf des Volvo Ocean Race wird ein enger Zweikampf zwischen dem chinesischen und dem spanischen Team erwartet.

In Guangzhou ist am 3. Februar ein Inport-Race terminiert, bevor es am 5. Februar zurück nach Hong Kong geht, wo der nächste reguläre Etappenstart ansteht. In der gesonderten Wertung der Hafenrennen liegt „Dongfeng“ aktuell auf Platz eins.

Sehr glücklich mit dem Törn von Hong Kong nach Guangzhou war auch David Witt, Skipper des Teams „Scallywag“ aus Hong Kong, das die vierte Etappe gewonnen hat: „Wir sollten nicht vergessen, dass wir hier zwei asiatische Mannschaften am Start haben, die die letzte Etappe auf den Plätzen eins und zwei beendet haben. Ich denke, das zeigt, wie groß das Interesse ist und dass der Sport hier in Asien wächst. Wir werden noch mehr davon in der Zukunft sehen.“

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