Klarer Sieg für Alinghi in Cascais

Das Schweizer Team Alinghi hat Act 4 der Extreme Sailing Serie in überlegener Manier gewonnen. Die Mannschaft führte das Feld der hydro-foilenden GC32 vom ersten Tag an und sicherte sich mit dem Act-Sieg zur Halbzeit der Serie die Gesamtführung.

Steuermann Arnaud Psarofaghis demonstrierte mit seiner Crew das ganze Event hindurch seine überragende Klasse, segelte fehlerfrei und gewann so bereits seinen dritten Act in der laufenden Saison.

Vor Cascais lagen die Schweizer in der Gesamtwertung noch gleichauf mit dem dänischen SAP Extreme Sailing Team. Umso größer war die Freude, sich jetzt absetzen zu können. „Es ist großartig, hier in Cascais zu gewinnen”, sagte Co-Skipper und Steuermann Arnaud Psarofaghis. „Wir sind die ganze Woche hindurch gut gesegelt und hatten eigentlich überhaupt keine schlechten Rennen. Das Team hat eine super Leistung gezeigt und ist förmlich über den Rennkurs geflogen.“

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Die Dänen gaben ebenfalls alles und segelten in Cascais auf Rang zwei. Skipper Rasmus Køstner kommentierte den Kampf auf dem Wasser so: „Das war heute ein intensiver Tag im Kampf gegen Alinghi.“ Køstner räumte ein, dass Alinghi „nicht viele Fehler gemacht und verdient gewonnen hat. Wir werden den Kampf in Cardiff fortsetzen“.

Auch wenn das SAP Extreme Sailing Team den Sieg verfehlte, so stellte es doch in der zwölfjährigen Geschichte der Series einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Bei idealem Wind und perfekten Bedingungen für das Foilen erreichten die Dänen am zweiten Tag in der Spitze 37,9 Knoten. Für diese Leistung erhielten sie die Zhik Speed Machine Trophy.

Auf ihrer globalen Tournee reist die Extreme Sailing Series nun weiter nach Cardiff (24. -27. August). anschließend geht es nach San Diego in den USA und ins mexikanische Los Cabos. Nur noch drei Acts stehen in diesem Jahr auf dem Programm, und so wächst der Druck und der Wettkampf wird härter.

Endergebnis Act 4, Cascais:
1. Alinghi (SUI) Arnaud Psarofaghis, 309 Punkte
2. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Rasmus Køstner, 294 Punkte
3. INEOS Rebels UK (GBR) Will Alloway, 288 Punkte
4. Oman Air (OMA) Phil Robertson, 282 Punkte
5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, 250 Punkte
6. Team México (MEX) Erik Brockmann, 222 Punkte
7. Team Portugal (POR) Luís Brito, 182 Punkte

Gesamtwertung:
1. Alinghi (SUI) 45 Punkte
2. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 44 Punkte
3. Oman Air (OMA) 41 Punkte
4. INEOS Rebels UK (GBR) 37 Punkte
5. Red Bull Sailing Team (AUT) 33 Punkte
6. Team México (MEX) 27 Punkte
7. NZ Extreme Sailing Team (NZL) 7 Punkte

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