Kompletter Medaillensatz zur ORC-EM

Die Europameisterschaft im Seesegeln in Oxelösund/Schweden wurden in der Klasse B zur Demonstration der Sträke durch die deutschen Teams. Die „Sportsfreund“ (Axel Seehafer), „Intermezzoe“ (Jens Kuphal) und „Halbtrocken 4.0“ (Michael Berghorn) räumten in dieser Reihenfolge Gold, Silber und Bronze ab und zeigten damit, dass sich der enge Wettstreit über die gesamte Saison in Deutschland nun auch auf internationaler Ebene ausgezahlt hat.

Zur Deutschen Meisterschaft vor Travemünde hatte die „Intermezzo“ der „Sportsfreund“ noch eine Niederlage zufügen können, nachdem das Seehafer-Team bis dahin nahezu unschlagbar schien. Nun revanchierte sich die Mannschaft um den Heiligenhafener Steuermann und Eigner und überzeugte zur EM mit einer starken Sertie gerade auf der Kurzstrecke. Fünf der sechs Up-and-Downs gewann die „Sportsfreund“. Und mit einem zweiten Platz auf der Langstrecke hatte sie lediglich sieben Punkte im Feld der 25 Yachten der Klasse B inne. Die „Intermezzo“ überzeugte auf dem Offshore-Kurs, hatte aber auf der Kurzstrecke ein paar holprige Ergebnisse inne. Dennoch gelang es dem Team von Jens Kuphal (Berlin) die Kieler „Halbtrocken 4.0“, die sowohl bei der DM als nun auch bei der EM mit Bronze dekoriert wurde, auf Distanz zu halten.

Jens Kuphal führte die “Intermezzo” zum Sieg auf der Langstrecke und zu Silber in der Gesamtwertung. Foto: Felix Diemer/ORC EM

In der Klasse C (37 Crews) setzte dagegen die estnische Flotte die Akzente und platzierte sich auf den ersten drei Plätzen. Als beste deutsche Crew kam die „Immac Fram“ (Kai Mares, Dänischenhagen) auf Rang sechs direkt vor der „H.E.A.T“ von Max Augustin (Hamburg). In der Corinthian-Wertung holte die „H.E.A.T“ Silber.

Die Klasse A war nur mit acht Yachten besetzt und konnte damit keinen offiziellen Europameister küren. Der Sieg ging an die dänische „Tarok“, die „Xenia“ mit Skipper Ralf Lässig (Bremen) wurde Vierte.

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