Malta zieht sich vom America’s Cup zurück

Die Kampagne Malta Altus hat ihre Meldung für den 36. America's Cup zurückgezogen. Die ausrichtende Royal New Zealand Yacht Squadron hat eine entsprechende Mitteilung von der maltesischen Kampagne erhalten. Damit bestätigten sich die in den vergangenen Monaten anhaltenden Gerüchte, dass Malta sein Team nicht an den Start bringen würde.

Das ist enttäuschend“, sagte Grant Dalton vom AC-Titelverteidiger Emirates Team New Zealand. Die Kampagne hätte eigentlich eine starke Stiftung im Hintergrund und erfahrenes AC-Personal im Team gehabt. „Es ist traurig für sie und alle, die so hart daran gearbeitet haben, die Herausforderung an die Startlinie zu bringen. Wir hoffen, sie werden weitermachen und in den nächsten 18 Monaten eine Herausforderung für den 37. Cup aufbauen.“

Ziel der AC-Organisatoren sei es, so viele Teilnehmer am Prada Cup der Herausforderer wie möglich an den Start zu bringen. „Obwohl wir alles getan haben, um die Malta Altus Challenge zu unterstützen, konnten sie nicht alle entscheidenden Fäden zusammenführen, die für die Fortsetzung einer America’s Cup-Herausforderung erforderlich sind. Aber wir werden immer noch einen spannenden Prada Cup haben, um den letzten Herausforderer für das Match gegen das Emirates Team New Zealand zu eritteln.“

Genaue Details zum Prada Cup sollen am 1. Juli vorgestellt werden. Neben dem Challenger auf Record, dem ersten Herausforderer Luna Rossa/Italien, sind noch American Magic/USA, Ineos Team UK/Großbritannien, Stars+Stripes/USA und DutchSail/Niederlande im Rennen.

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