„Mapfre“ mit starker Teamleistung zum zweiten Etappensieg in Folge

Nach der zweiten Etappe hat das spanische „Mapfre“-Team nun auch das dritte Teilstück von Kapstadt nach Melbourne beim Volvo Ocean Race gewonnen. Die Mannschaft um Skipper Xabi Fernandez schien fast mit den Gegner zu spielen, schaltete im Halsenduell im Südpolarmeer in den höchsten Gang und setzte sich im letzten Viertel der Etappe noch deutlich von der Konkurrenz ab.

Rechtzeitig für das Weihnachtsfest machte die rote Yacht im Hafen der australischen Metropole fest, nachdem sie die 6500 Seemeilen in 14 Tagen, 4 Stunden, 7 Minuten und 21 Sekunden bewältigt hatte. Die klassische Etappe vom Kap der Guten Hoffnung vorbei am Kap Leeuwin war für die Teams geprägt von heftigen Winden, die die Crews entlang der südlichen Kursbegrenzung an der Eisgrenze begleiteten.

Ebenfalls noch am Heiligen Abend erreichten „Dongfeng“, „Vestas 11th Hour Racing“ und „Brunel“ die südliche australische Stadt. „Dongfeng“ hatte den Etappensiegern lange einen harten Kampf geboten und die Flotte über weite Strecken der Etappe angeführt.

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„Wir mussten hart für diesen Erfolg kämpfen“, sagte dann auch Skipper Xabi Fernandez kurz nach der Überquerung der Ziellinie. „Es ist noch ein langer Weg in diesem Rennen. Aber jetzt sieht es für uns erst einmal gut aus und wir sind natürlich glücklich.“ Der Southern Ocean brachte die Teams an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Sehr kalte Temperaturen, stürmische Wind über Tage und die hohe See forderten die gesamte Seemannschaft – dazu kamen taktische und trimmtechnische Herausforderungen.

Doch „Mapfre“ meisterte die Anforderungen, agierte mit der meisten Arbeit gemessen an den Manöver, was ihnen in den harten Bedingungen erlaubte, am längsten die besten Bedingungen entlang der südlichen Kursgrenze zu nutzen. Es war eine starke Ansage an die Konkurrenz durch ein starkes Team. „Unsere Teamleistung ist unser klares Plus“, sagte Fernandez. „Sie haben so hart gearbeitet und so viel Arbeit in diese Etappe gesteckt. Es war sehr hart, aber es ist alles perfekt gelaufen. Nun haben wir ein paar Tage zur Erholung und können uns auf die nächste Etappe vorbereiten.

Erst im Laufe des ersten Weihnachtsfeiertages werden „Scallywag“ und „Turn the Tide on Plastic“ in Melbourne erwartet. Das Team „Akzonobel“, das nach einer verpatzten Halse im Sturm mit der Beschädigung der Mastschiene zu kämpfen hatte und zwischenzeitlich ohne Großsegel unterwegs war, wird wohl erst am Zweiten Weihnachtsfeiertag einlaufen.

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