Meisterliche Vorstellungen der „Halbtrocken 4.0“ und der „OneSpirit“

Die Sieger der IDM Seesegeln 2018 heißen „Halbtrocken 4.0“ von Michael Berghorn und „OneSpirit“ von Gordon Nickel. Nach einer konstanten Leistung konnten beide Crews am dritten Tag die Gesamtsiege in ihren jeweiligen Klassen ORCi1/2 und ORCi3/4 dingfest machen.

Auf den dahinter liegenden Rängen ist das Rennen um Silber und Bronze hingegen völlig offen. In Klasse ORCi1/2 trennen die zweitplatzierte „Sydbank“ von Torsten Bastiansen (X-41) und die „Outsider“ (Tp52) von Tilmar Hansen nur 1,3 Punkte.

Auch Gordon Nickel ist der Sieg in Klasse ORCi3/4 nicht mehr zu nehmen. Mit einer konstant starken Serie unterstreicht die Crew der „OneSpirit“ (Italia 9.98) ihre dominante Rolle in der sportlich stark besetzten ORCi3/4 Gruppe. Das Rennen um die Ränge zwei und drei ist unterdessen noch nicht gelaufen: Nur 0,8 Punkte trennen Max Augustins Farr 30 „Heat“ und Hauke Mojes J/97 „Quiron“. Während die Crew um Max Augustin sich im Verlauf der Saison konsequent gesteigert hat, ist die derzeit drittplatzierte „Quiron“ eine echte Überraschung im Feld. Doch auch die „Halbtrocken“ von Dr. Knut Freudenberg hat mit 3,8 Punkten Rückstand noch genauso Chancen auf einen Podiumsplatz wie die Crew der „Patent4“ von Jürgen Klinghardt auf Rang fünf.

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Zum Finaltag der IDM See bestreiten die Crews ein Coastal-Rennen um feste Seezeichen in der Flensburger Förde. Die Besonderheit: Der Kurs wird erst kurz vor dem Start bekannt gegeben. Die auf ca. vier Stunden ausgelegte Wettfahrt ist eine besondere Herausforderung für Navigatoren und Taktiker. Die Entscheidung über Silber und Bronze in beiden Klassen fällt also am Sonntag.

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