Mic Mohr führt deutsches Opti-WM-Team an

Die Optimisten haben ihre national wichtigste Regatta neben der Deutschen Jüngstenmeisterschaft erfolgreich absolviert. Traditionell vor Warnemünde beim Kunststoff-Cup trafen sich die 80 Anwärter auf einen Platz bei einer internationalen Meisterschaft. Bei unterschiedlichen Bedingungen auf dem Ostsee-Revier wurden an vier Wettfahrttagen lediglich sechs Wettfahrten absolviert, an deren Ende sich Mic Mohr durchsetzte, der nun das WM-Team...

Die Optimisten haben ihre national wichtigste Regatta neben der Deutschen Jüngstenmeisterschaft erfolgreich absolviert. Traditionell vor Warnemünde beim Kunststoff-Cup trafen sich die 80 Anwärter auf einen Platz bei einer internationalen Meisterschaft. Bei unterschiedlichen Bedingungen auf dem Ostsee-Revier wurden an vier Wettfahrttagen lediglich sechs Wettfahrten absolviert, an deren Ende sich Mic Mohr durchsetzte, der nun das WM-Team anführen wird.

Einem flauen Tag zum Auftakt mit zwei abgebrochenen Rennen folgte ein Traumtag mit zunehmend östlichen Winden, in denen die jungen Akteure zu gleich vier Wettfahrten über die Bahn geschickt wurden. Danach wurde es wieder schwieriger. An Tag drei passten Wind und Welle nur für ein Rennen zusammen, dann wurde es zu flau. Und zum Abschluss wurde es noch einmal ruppig vor Warnemünde mit Winden über sechs Beaufort und noch stärkeren Böen, die aber immerhin eine finale Wettfahrt zuließen.

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Fünf Akteure dürfen sich nach dieser Ausscheidung nun auf einen Start bei der Weltmeisterschaft auf Zypern vor Limassol (27. August bis 6. September) freuen, sieben Segler starten bei der Europameisterschaft (drei Mädchen, vier Jungs) in Scheveningen/Niederlande (23. bis 30. Juni).

An der Spitze des Rankings von Warnemünde stand schließlich Mic S.K. Mohr, der im vergangenen Jahr als Dritter bereits auf dem WM-Podest gestanden hatte – da allerdings unter der Flagge Costa Ricas. Auf Platz zwei vor Warnemünde landete Cosima Schlüter, die sich damit am letzten Tag noch vor Miks Bruder Bo D.Y. Berthold schieben konnte. Das WM-Team komplettieren Catharina Schaaff und Jule Ernst.

Leon Jost, Caspar Ilgenstein, Louisa Müller, Jonas Mager, Anna Barth und Michael Meier sind auf EM-Kurs. Als Zwölfter bei dieser Ausscheidung schaffte Per Christoffer Schwall zwar sportlich auch die EM-Norm. Da der Kader für die kontinentale Meisterschaft aber stets mit drei bzw. vier Seglern und Seglerinnen besetzt wird, muss der Kieler auf die EM verzichten. Als nächstbestes Mädchen rückt Hannah Lanzinger nach.

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