Offshore-WM: „Outsider“ auf Medaillenkurs

Insgesamt 85 Yachten, darunter 14 deutsche, kämpfen vor Den Haag (Niederlande) um die WM-Titel in drei Klassen. Erstmals wird nach der ORC-und IRC-Vermessung bewertet.

Tilmar Hansen (Kieler Yacht-Club) scheint bei der Offshore-Weltmeisterschaft in den Niederlanden den zweiten Platz gebucht zu haben. Viermal segelte die TP52  vor Den Haag auf Rang zwei und liegt damit nach zwei Offshore- und vier Inshore-Wettfahrten in der Gesamtwertung ebenfalls auf Platz zwei hinter der „Team Beau Geste“ (Kwok) von den Britischen Jungferninseln. Karl Kwok belegt mit seiner Botin 52 noch konstanter den Rang eins in der Class A und führt unangefochten. Die beiden weiteren deutschen Starter im neun Yachten umfassenden Feld der Großen dürften nicht mehr in die Titelvergabe eingreifen können. Die „Xenia“ (Ralf Lässig/Bremerhaven/XP-44) und „Tutima“ (Kirsten Harmstorf-Schönwitz/Hamburg/DK 46) segeln in der zweiten Hälfte des Feldes.

In der Class B sind unter 27 Yachten die beiden Deutschen „Halbtrocken“ (Michael Berghorn/Kiel/X-41) und „X-Day“ (Max Gurgel/Kiel/XP-44)  angetreten. Doch hier scheint der Norweger Claus Landmark mit seiner „Santa“ (Landmark 43) eine Klasse für sich zu sein. Er führt mit großem Abstand vor seinem Landsmann Torkjel Valland und dessen „White Shadow“ (Landmark 43) und dem Esten Tiit Vihul und seiner „Olympic“ (X-41 mod). Michael Berghorn folgt auf Rang vier, Max Gurgel ist zurzeit 15.

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In der Class C haben neun deutsche Yachten gemeldet. Im vorderen Drittel des 49 Yachten umfassenden Feldes mischen die „Immac Fram“ (Kai Mares/Dänischenhagen/Italia 9.98), „Static Electric“ (Heiko Paesler/Cuxhaven/X-362 Sport) und „Onespirit“ (Gordon Nickel/Kiel-Bremen/Italia 9.98) mit.

Die Regatten enden am Freitag, 20. Juli.

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